Sonntag, 27. November 2016

[NaNoWriMo16] Update #3

Und da bin ich wieder, nachdem ich letzte Woche beim Bloggen ein wenig ausgesetzt habe. Ich will mich jetzt nicht groß herausreden. Zum einen hatte ich meines Erachten nach nicht genug geschrieben, um einen eigenen Post zu rechtfertigen, zum anderen hatte ich auch andere Dinge zu tun, auf die ich nicht weiter eingehen werden. Aber da bin ich wieder mit dem neuesten Update zum diesjährigen NaNoWriMo.

Die Fakten


Geschriebene Kapitel: 3 (1x Prolog, 2x Kapitel)
Angefangene Seiten: 17
Geschriebene Worte: 7761
Diese Woche geschriebene Seiten: 1
Diese Woche geschriebene Wörter: 486

Das Fazit: Woche 3 und 4


Und wie man sieht, bin ich meilenweit von dem entfernt, was ich erreichen wollte. Ich meine, es ist mehr als der halbe November rum, ich sollte längst viel weiter sein. Bin ich aber nicht. Der einzige, wenigstens halbwegs nachvollziehbare Grund ist der, dass ich schreibtechnisch an einigen etwas schwierigen Ecken zu knabbern hatte, über die ich aber jetzt Gott sei Dank hinweg bin. Und persönliche Gründe, aber darauf werde ich, wie schon gesagt, nicht weiter eingehen.


Aber Fakt ist doch: ich bin immer noch dabei, ich bin noch lange nicht wieder in meine vorherige monatelange Stagnation zurückgefallen, ich schreibe immer noch und der Plot macht erstaunliche Fortschritte. Also, ich gelobe Besserung. Nächste Woche hab ich hoffentlich wieder etwas mehr vorzuweisen.
Bis dahin: Euch eine hoffentlich nicht zu stressige Woche und lest schön!
Eure Skylife

Dienstag, 22. November 2016

Gedankenschnipsel: Freiheit oder Tod

Heute geht es um einen Satz, der aus der Belletristik nicht wegzudenken ist. Lauren Oliver hat es in ihrer Amor-Triologie ganz treffend formuliert: Frei sein oder tot. Aber was genau soll das bedeuten?

Im Grunde genommen geht es doch um einen ganz simplen Gedanken: Entweder, ich kann mich aus allem befreien, aber wenn nicht, dann würde ich eher den Tod wählen als die Alternative. Und was ist das anderes als der Grundgedanke einer jeden Revolution?

Revolutionen sind aus unserer Gesellschaft genauso wenig wegzudenken wie der ihnen zu Grunde liegende Freiheitsgedanke. Kleine Revolutionen, große Revolutionen. Gescheiterte und gewonnene Revolutionen. Revolutionen der Arbeiterklasse und Revolutionen der Elite. Ich kann sie kaum noch zählen, so viele sind es. Und sie alle haben etwas gemeinsam: Ihre Anhänger sind zu allem entschlossen und würden lieber sterben als zu scheitern.

Freiheit ist ein Ideal, dass sich durch unsere gesamte Geschichte schlängelt und sich überall, an den seltsamsten Stellen, festbeißt. Zumal es lange gedauert hat, an den Freiheitsgrad zu gelangen, den wir heute in der westlichen Welt genießen können. Doch das Ende des Weges haben wir noch lange nicht erreicht. Nur ist die Frage: Ist die absolute Freiheit überhaupt erstrebenswert? Eine Welt ohne Grenzen, ohne Regeln, in der alles erlaubt ist. Keine Verbote, keine Einschränkungen. Auf den ersten Blick, auf der ersten Seite, klingt das wirklich wunderbar. Doch bereits auf der zweiten Seite des Buches beginnen die Probleme. Denn keine Verbote heißt, alles ist erlaubt. Also auch Diebstahl, Vergewaltigungen, Körperverletzungen und sogar Mord. Und niemand wäre da, der uns schützen könnte. Keine Polizei, kein Militär. Wir wären auf uns gestellt. Wir würden wie Tiere übereinander herfallen, weil uns keinerlei Regeln davon abhalten würden. Wie in „Purge Day“, nur jeden einzelnen Tag.
Somit ist doch ein gewisses Mittelmaß das Einzige, was unser Leben wirklich lebenswert macht. Soviel Freiheit wie möglich, so wenige Regeln wie nötig. Was zwar immer noch ganze Regale voller Gesetze mit sich bringt, aber was solls. Würde man nicht für alles Spezial- und Spezialstfälle aufstellen, so bin ich sicher, könnte man alle Gesetze in einigen wenigen zusammenfassen. Nur dafür sind wir ein wenig zu kleinlich und bürokratisch. Trotzdem werden nach Möglichkeit so viele Freiheiten wie überhaupt denkbar festgehalten und sind laut Grundgesetz unantastbar, dürfen, anders als früher, niemals eingeschränkt oder auch nur angetastet werden. Freiheit der Person, Glaubensfreiheit, freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit, Freiheit der Lehre, Versammlungsfreiheit usw. usw. Es sind erfreulich viele.

Und die Orte, an denen es nicht so ist wie bei uns? Was wird aus denen? Der Freiheitsgedanke kann, das glaube ich zumindest, niemals abgestellt werden. Er ist quasi ein Teil von uns. Der Mensch strebt immer nach mehr. Also auch nach mehr Gleichberechtigung, nach weniger Unterdrückung, nach mehr Freiheit. Ich bin der festen Überzeugung, dass es in Ländern, in denen nicht ein gewisses Maß an persönlicher Freiheit herrscht, irgendwann immer zu einer Veränderung kommen wird, entweder durch eine Revolution oder wenn nicht durch eine solche, dann doch wenigstens durch Reformationen. Selbst wenn die Menschen zu viel Angst haben, um irgendetwas zu tun, irgendwann wird das Fass voll sein und überlaufen, und dann wird sich die Wut der Menschen entladen und sie werden sich ihre Freiheit nehmen, gemäß der Überzeugung: Freiheit oder Tod.

Allerdings gibt es einen Bereich, in dem dieser Gedanke eine noch viel größere Bedeutung hat als in unserer heutigen Realität: Die Fiktion ist ein sehr großer Anhänger der „Alles oder Nichts“-Theorie. Dieser Satz ist zu einem ihrer zentralen Gedanken, einer fixen Idee, einem Mantra geworden. Einem Traumbild, dem Helden nachjagen. Denn es sind unbestreitbar die Helden unserer Lieblingsbücher, für die dieser Satz eine zentrale Bedeutung hat und ihren Lebensinhalt darstellt. Sie sind es, die dem Ideal der Freiheit am nächsten kommen wollen und bereit sind, für ihren Traum alles zu geben. Sie sind es, für die Freiheit nicht nur ein Gedankenspiel und etwas Reales ist, sondern die wissen, dass die Welten, in denen sie leben, unfrei sind und deshalb die Grenzen durchbrochen werden müssen. Dass ihr Leben nur besser werden kann, wenn sie bereit sind, loszulassen und etwas zu riskieren. Und sie sind diejenigen, die alles riskieren und sich aufopfern für das, an das sie wirklich glauben. Ihre Freiheit. Und Gerechtigkeit. Meistens - eigentlich immer – gehen diese beiden Gedanken Hand in Hand.

Reißt die Mauern ein.
Freiheit oder Tod.

Und seien wir doch mal ehrlich: In welcher Dystopie gibt es keinen Widerstand, keine Revolution? Die Tribute von Panem, die Amor-Triologie, Hüter der Erinnerung, selbst in Selection, dass ja eigentlich eher eine Liebesroman-Reihe als eine Dystopie ist, gibt es Widerstandsbewegungen und (Achtung Spoiler!) am Ende einen relativ rapiden Umschwung. Und immer leben die Hauptfiguren in diesen Romanen in Welten, deren menschliche Freiheiten eingeschränkter sind als unsere heutigen. Immer erkennen unsere Helden Ungerechtigkeiten, begehren auf und bekommen die Folgen zu spüren, sowohl die positiven als auch die negativen. Denn welche Revolution läuft ohne Tote und menschliche Verluste ab? Spricht das nicht eigentlich gegen das Aufbegehren?

Für mich kann es darauf nur eine Antwort geben: Nein. Denn das Problem ist ja nicht die Freiheit, auf die man hofft. Das Problem ist die Ungerechtigkeit, gegen die man sich auflehnen muss. Und die Weigerung derer, die Unrecht haben und meistens in solchen Szenarien die Macht, ihren Fehler einzusehen und nicht weiter auf ihrem – falschen – Standpunkt zu beharren. Erst das macht das Ganze zu einem wirklichen Problem. Aber würde man mich fragen, so wäre ich in vielen der in Romanen aufgeführten Fällen mit an vorderster Front dabei. Freiheit ist für mich etwas ziemlich wichtiges. Die Freiheit zu haben, Sachen machen zu dürfen, aber nicht zu müssen. Es ist ein gutes Gefühl, in einer Welt zu leben, in der mir solche Freiheiten gegeben sind. Aber wäre das anders… Nun ja, ich sehe mich selbst manchmal gerne als kleinen Rebell. Würde ich etwas finden, für das es sich zu kämpfen lohnt, so würde ich kämpfen. Würde ich etwas finden, dass falsch läuft, dann würde ich es ändern wollen. Und ich würde nicht nur. Genau betrachtet ist es auch so. Zumindest manchmal und zumindest bei einigen Sachen, die ich als wichtig erachte.

Aber Freiheit um jeden Preis? Alles zu riskieren? Ich glaube, man muss dafür auch ziemlich verzweifelt sein. Verstoßen. Ausgegrenzt. Missverstanden. Verfolgt. Oder absolut beseelt von dem Wissen, dass der eigene eingeschlagene Weg der einzig richtige ist. Denn  Fakt ist doch: Alles zu riskieren ist für uns schwer vorstellbar. Weil wir viel haben. Weil wir tief fallen können.

Doch unsere Romanhelden zeigen, dass es sich lohnt. Dass man zumindest versuchen muss, die Mauern einzureißen und Grenzen zu überschreiten. Lieber den Tod zu wählen als das Scheitern, als das Aufgeben. Denn Fakt ist doch: Wenn man nie etwas riskiert, wie kann man dann wissen, dass es nicht noch besser werden kann?

Samstag, 12. November 2016

[NaNoWriMo16] Update #2

Wow, heute sogar mal pünktlich. Wobei ich vielleicht erwähnen sollte, dass das Update Samstag Abend kommen wird, um den Tag mit einzuschließen. Also, ich habe meine Erkältung größtenteils hinter mir und die Internetlage ist in meiner WG immer noch bescheiden (ist halt nicht mein eigener Laptop und somit nicht im Netz registriert). Aber was solls. Geht auch mal ohne bzw. nur übers Handy. Ich will nicht klagen. Ich hatte eine echt entspannte Woche und bin nun voll motiviert für den NaNoWriMo. Also den Hauptgrund des heutigen Posts. Und ich will euch natürlich nicht noch länger auf die Folter spannen. Hier sind sie, die Fakten zu Woche 2!

Die Fakten


Geschriebene Kapitel: 3 (1x Prolog, 2x Kapitel)
Angefangene Seiten: 16
Geschriebene Worte: 7275
Diese Woche geschriebene Seiten: 4
Diese Woche geschriebene Wörter: 2596

Das Fazit: Woche 2


Und wie man sieht, wird es tatsächlich mehr! Ich steigere mich. Gut, es war auch, wie bereits erwähnt, eine entspannte Woche und ich hatte auch mehr Zeit zum Schreiben als letzte Woche. Aber trotzdem. Auch wenn es bei weitem nicht so viel ist, wie ich mir gewünscht hätte und erst recht nicht so viel, wie man es auf der offiziellen NaNoWriMo-Plattform gerne hätte. Wenigstens habe ich aber einen Grund: Ich habe komplett die Figurennamen und den Anfangsort geändert bzw. ändern müssen, weil es einfach nicht mehr gepasst hat. Und dementsprechend habe ich einen gar nicht so geringen Teil meiner Schreibzeit in Recherchen investiert. Insgesamt bin ich aber nicht unzufrieden. Ich bin zwar noch lange nicht an dem Punkt, an dem ich jetzt gerne wäre, aber mittlerweile schreibe ich wieder regelmäßig und das ist schon ein riesen Fortschritt im Vergleich zu vorher.

Damit verabschiede ich mich für heute Abend. Allen anderen NaNoWriMo-Teilnehmern weiterhin viel Glück. Lest schön!
Eure Skylife

Dienstag, 8. November 2016

[NaNoWriMo16] Update #1

So, da bin ich. Ich weiß, ich bin zu spät. Aber zu meiner Verteidigung: Die Internetlage ist im Moment (mal wieder) etwas kompliziert. Und ich wollte warten, wie und was andere mir bekannte Blogger schreiben. Nun bin ich also mit meinem allerersten Updatepost zum National Novel Writing Month 2016 an der Reihe. Ich habe mir aber erlaubt, die Wortzahlen vom Wochenende zu nehmen und nicht von heute. Ich will am Samstag ja auch was zu bieten haben (und diesmal wirklich Samstag, Ehrenwort!)

Die Fakten


Geschriebene Kapitel: 3 (1x Prolog, 2x Kapitel)
Angefangene Seiten: 12
Geschriebene Worte: 4679
Diese Woche geschriebene Seiten: 4
Diese Woche geschriebene Wörter: 1572

 Das Fazit: Woche 1


Es ist natürlich, wie sollte es anders sein, so schleppend angelaufen, wie ich erwartet habe. Das war mir aber von Anfang an klar. Eigentlich bin ich schon stolz, überhaupt geschrieben zu haben. Denn vorm November lag mein letztes Update meines "Hauptwerks" (also das Buch, an dem ich im Moment schreibe und auch diesen Monat schreiben werde) in sehr weiter Vergangenheit. Ich bin ein wenig aus der Form gekommen und habe Gedankenfäden kalt werden lassen. Schande über mich. Asche auf mein Haupt. Ich muss wohl erst wieder etwas in meinen Schreibfluss reinkommen.

Natürlich konnte diese Woche nicht allzu viel geschehen. Mittwoch und Donnerstag hab ich mit der Uni ziemlich viel umd die Ohren gehabt. Und dann hatte ich mir eine dicke Erkältung eingefangen. Und, Freunde; zu schreiben, wenn man keine Luft bekommt und einem der Kopf schwimmt, ist wirklich nicht lustig. Nicht. Ein. Stück. Deshalb ist es etwas weniger als meine vorgenommene 1 Seite pro Tag geworden. Zumal die Geschichte erst wieder ins Rollen kommen muss bzw. musste. Und natürlich sind es weniger als die 1500 Wörter am Tag, die quasi vorgegeben sind. Gott bewahre. Ich muss schließlich auch noch mal schlafen können.

Nächste Woche müsste aber mit etwas größerem Erfolg zu rechnen sein, denn es handelt sich um meine "kurze Woche" (also die, in der ich Mittwoch Nachmittag und den ganzen Donnerstag über Zeit habe). Aber wie viel es wirklich wird, kann ich euch natürlich noch nicht verraten. Da müsst ihr euch schon aufs Wochenende gedulden. Ich stürz mich jetzt noch auf ein paar Recherchen fürs Buch und gehe dann (stürzen wird es wahrscheinlich auch wieder treffen. Ich habe eine chronische Schwäche, immer (oder zumindest oft) zu spät zu sein. Noch mehr Asche auf mein Haupt) noch zu Mathe.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche. Wer wird wie ich morgen gespannt auf die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl in den USA warten? Ich rechne übrigens mit einem kollegialen Massenselbstmord, wenn Donald Trump gewinnt. Oder anders ausgedrückt: Trump halte ich als Präsident wirklich ungeeignet. Mir wäre übrigens Evan McMullin (der, soweit ich weiß, einzige andere Kandidat, der eine minimale Chance hat) lieber, schon allein deshalb, weil sein einziges Ziel ist, dass Trump nicht gewinnt. Aber wir werden sehen, Kinder, wir werden sehen.
Bis dahin: Lest schön! Und allen anderen Teilnehmern am NaNoWriMo weiterhin viel Erfolg!
Eure Skylife

Freitag, 4. November 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 22] Welche Frage(n) würdest du gern einmal gestellt bekommen?

Wieder ist eine Woche vergangen. Und diesmal eine ziemlich kurze. Was nicht heißt, dass sich nicht irgendwie alles anstauen würde. Freizeit diese Woche? Fehlanzeige. Deshalb an dieser Stelle meine Entschuldigung dafür, dass meine Blogarbeit diese Woche etwas eingeschlafen war. Zumal ich im Moment nicht meinen Laptop zur Verfügung habe, da dieser upgedated wird, und der, auf dem ich im Moment schreibe, nicht im Internet meines Wohnheims angemeldet ist. Außerdem habe ich mir eine ordentliche Erkältung eingefangen und Schreiben mit Kopfschmerzen ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Also verzeiht mir bitte, wenn meine aktuellen Posts schriftstellerisch nicht besonders gut werden. Trotzdem aber an dieser Stelle: Die Classic-Confessions-Frage der lieben Antonia. Also, Vorhang auf!

Welche Frage(n) würdest du gern einmal gestellt bekommen?


Wie im Mutterpost bereits aufgeführt, geht die Aktion inzwischen in Halbzeit. Und nun sind wir gefragt. Welche Aspekte sollen noch vorgestellt werden? Wenn euch etwas einfällt, könnte ihr gerne ebenfalls einen Kommentar bzw. eigenen Beitrag verfassen.

Ich an dieser Stelle bin ein wenig ins Grübeln gekommen und schließlich am Ende bei einer Frage gelandet:
Würdest du dich trauen, Werke im Klassikerformat selbst zu schreiben?
Ich meine damit nicht, dass man direkt  selbst sagt: Dieses Buch muss ein Klassiker werden. Nein. Es geht mehr um die Sprache und das Format. Wäre man bereit, gereimte Dramen mit relativ altertülicher Sprache zu schreiben  oder etwas vergleichbares? Das würde mich schon mal interessieren.

Damit verabschiede ich  mich für heute von euch. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und keine Erkältung. Lest schön!
Eure Skylife

Montag, 31. Oktober 2016

[NaNoWriMo16] Ab durch die Mitte

Da bin ich wieder, am allerletzten Oktobertag diesen Jahres und nebenbei dem letzten Tag des langen Wochenendes, bevor morgen wieder alles in Stress ausartet. Außerdem beginnt morgen mein Lieblingsmonat, der aus verschiedensten Gründen mein Lieblingsmonat ist. Und dieses Jahr hat sich ein weiterer dazugesellt, nämlich der NaNoWriMo.

Was genau soll das sein?


Der NaNoWriMo (oder ausgeschrieben der National Novel Writing Month) ist eine Aktion, die die beste Gelegenheit für Schreiberlinge gibt, sich endlich mal gründlich ans Werk zu machen. Es geht nämlich darum, innerhalb eines Monats soviel zu schreiben wie es geht, um ein selbst gestecktes Wortziel (meistens 2500 Wörter am Tag oder am Ende 30 000 Wörter) zu erreichen. Meistens muss dabei nicht unbedingt eine vollständige Geschichte herauskommen, denn dafür ist es wirklich etwas wenig Zeit, aber es sollte doch ein gutes Stück zu schaffen sein.

Für alle diejenigen, die jetzt genauso wie ich Blut geleckt haben, habe ich hier nochmal den Link zur offiziellen Seite. Dort könnt ihr euch austauschen, Tipps und Tricks wälzen oder anderes, ganz nach Bedarf.

Was wird meine Wenigkeit versuchen zu zaubern?


Ich fuchse inzwischen seit viel zu langer Zeit an einem Manuskript herum, das doch jetzt wirklich endlich mal in die Gänge kommen soll. Da ich aber davon ausgehe, dass ich wegen der Uni nicht so viel Zeit haben werde, zumal ich ja auch noch andere Hobbys habe, bin ich erstmal froh, wenn ich jeden Tag ungefähr ein Blatt schreibe, und werde im Laufe der Aktion mal schauen, ob sich meine Quote nicht noch steigern lässt.

Allerdings ist die Geschichte nicht mehr ganz frisch, wie ich bereits gesagt habe, und ich habe bereits 8 Seiten oder besser 3107 Wörter geschrieben. Ich weiß, man soll eigentlich ein vollkommen neues Projekt beginnen, aber ich möchte erstmal dieses eine in Sack und Tüten haben, ehe ich ein neues beginne (Kurzgeschichten zählen nicht). Nun hoffe ich aber, endlich weiter zu kommen und den ersten Teil so gut wie fertig, wenigstens aber zur Hälfte fertig zu bekommen.

Und wie wird der Leser auf dem Laufenden gehalten?


Es gibt natürlich regelmäßige Update-Posts. Bei mir werden die voraussichtlich jeden Samstag, also am 5., 12., 19. und 26. November, zu erwarten sein. Nach dem 30. November wird noch einmal ein Post folgen, in dem ich ein Resümee aus der ganzen Aktion ziehen werde.

Nun bleibt mir nur noch, allen Teilnehmern viel Erfolg und ihnen und dem Rest natürlich auch einen schönen Abend zu wünschen. Macht´s gut, ich hoffe, man liest sich bald wieder.
Eure Skylife

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Gemeinsam Lesen #3

Puh, ich habe doch tatsächlich meinen übervollen gestrigen Tag überlebt. Und mich obendrein in Erfurt mit jeder Menge neuem Lesefutter eingedeckt. Ganz ehrlich, manchmal rätsele ich wirklich, ob ich nicht doch verrückt bin. Aber was solls. Wenn man einmal in Erfurt ist und jede Menge Zeit hat, muss man die schließlich auch nutzen.

Und heute hab ich mich mal ein bisschen mit allen möglichen Jobmöglichkeiten rund um mein Studium beschäftigt, denn wir haben gerade (oder besser hatten) die inova auf dem Campusgelände. Fazit: Jede Menge Süßkram, Stifte und Blöcke und obendrein gratis auch noch einige interessante Informationen. Außerdem hab ich mich mit einigen wenigen anderen zu einem "Stammtisch" mit drei Journalismus-Experten getroffen und auch dort jede Menge Nützliches gesammelt. Informationen und hoffentlich auch "Netzwerke". Und insgesamt zu wenig Schlaf gehabt (Spieleabend und um 7 Uhr anfangen zu müssen verträgt sich definitiv nicht gut), weshalb ich das Ganze hier jetzt langsam mal auf die Quintessenz herunterbreche und zum Punkt komme, nämlich der Gemeinsam-Lesen-Post. Also, Vorhang auf!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade "Pandemonium" von Lauren Oliver und bin aktuell auf Seite 223 von 350.
Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.
Quelle: lovelybooks.de

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


"Ich hasse dich, denke ich an Julians Stelle."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Es handelt sich ja bereits um den zweiten Teil der Amor-Triologie und ich habe es bis jetzt noch kein einziges Mal bereut, mir die Reihe als Lesefutter auszusuchen. Eigentlich empfinde ich Romane, die sich fast ausschließlich auf die Gefühlsebene bzw. auf Liebesgeschichten beschränken, als nicht so ganz meins, aber es ist nach Selection bereits die zweite Reihe in Richtung diesen Klientels, die das Eis bricht. Insgesamt mag ich den zweiten Teil etwas mehr als den ersten und empfinde ihn auch alls etwas spannender, weil nun auch noch Widerstand, Kampf und solche Dinge mit hineinspielen.
Gut gefällt mir auch die Schreibweise und die Perspektive. Es ist interessant und abwechslungsreich, denn die Autorin wchselt immer wieder zwischen einem aktuellen und einem früheren Strang hin und her, was es einfacher macht, die Spannung nicht zu verlieren.

4. Bist du ein Mängelexemplar-Jäger?


Eigentlich eher weniger. Zwar "wühle" ich schon gerne mal in den Kisten mit den Mängelexemplaren, aber primär nehme ich meine Lektüre trotzdem aus dem "normalen" Regal. Aber wenn ich ein gutes Buch preisreduziert bekommen kann (mit relativ wenig Beschädigung, versteht sich), dann nehme ich das schon gerne mit. Aber direkt Ausschau halten und immer wieder auf "meine" Romane bei den Mängelexemplaren hoffen tue ich trotzdem mit. Wenn ich etwas finde und mitnehme, dann handelt es sich um einen glücklichen Zufall.

Wie schaut es bei euch aus? Welches Buch versüßt euch die Zeit? Hinterlasst mit doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff bei Schlunzen-Bücher. Ich gehe jetzt ins Bett und hole meinen versäumten Schlaf auf. Naja, und lese natürlich noch ein bisschen. Gute Nacht und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Montag, 24. Oktober 2016

Montagsfrage: Welche 5 Eigenarten/Verhaltensweisen zeichnen dich - vom Lesen abgesehen - als Bücherwurm aus?

Hallöchen, da bin ich wieder, ich komme am besten gleich zur Quintessenz des heutigen Posts, denn am Wochenende hat sich bei mir nichts weiter zugetragen als das, was ihr bereits (wenn ihr ihn denn gelesen habt) aus meinem letzten Post wisst. Also ran an den Speck, oder, besser gesagt, die heutige Montagsfrage. Vorhang auf!

Welche 5 Eigenarten/Verhaltensweisen zeichnen dich - vom Lesen abgesehen - als Bücherwurm aus?


1. Ihr werdet mich nirgendwo ohne Buch antreffen. Egal ob Zeitschrift oder Wälzer, ich habe immer mindestens ein Buch dabei. Eigentlich eher zwei bis drei, weil ich auch immer mindestens zwei Notizbücher in der Tasche habe, Tendenz eher steigend.

2. Ein Urlaub ohne gute Lektüre? Ein absolutes No-Go. Gott sei Dank gibt es ja die Buchpreisbindung, da macht es auch keinen großen Unterschied, sich noch schnell ein Buch am Flughafen zu besorgen.

3. Ich liebe den Geruch nach Tinte/Druckerschwärze und Papier. Also wundert euch nicht, wenn ihr mich dabei beobachtet, wie ich meine Nase buchstäblich im Buch versenke. Deshalb mag ich E-reader übrigens auch nicht so.

4. Unter meinen Freunden ist es inzwischen Gang und Gebe, dass sie mich an einem Buchladen vorbeizerren wollen (es sei denn, sie kommen mit und übertreffen meine Aufenthaltszeit noch) oder mir Deadlines setzen. Naja, eine meiner besten Freundinnen schwört, dass ich mit ihr mal 3 Stunden in einem Buchladen war, auch wenn ich es nicht so lange in Erinnerung habe

5. Ich hasse es, wenn Taschenbücher total gebrochene Rücken haben. Ein paar Gebrauchsspuren, das ja, ist schließlich nicht zu vermeiden. Aber ein Buch komplett verdrehen? Ich bitte euch!

Ich könnte zwar noch so weiter machen, aber es sind nur 5 gefordert, deshalb belassen wir es mal dabei. Das wars von mir für heute. Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff bei Buchfresserchen. Euch noch einen schönen Abend und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Freitag, 21. Oktober 2016

Wölkchens Freitagsfragen #7

1. Wie stehst du zu Stereotypen in Büchern?


Ab und zu ein Stereotyp kann meiner Meinung nach nicht schaden. Die hilflose Prinzessin, der mutige, selbstlose Ritter, der böse, verschlagene Drache, die kinderfressende Hexe. Aber bitte nur ab und zu und nur ein oder zwei pro Buch! Irgendwie scheinen viel zu viele Autoren immer nur mit diesen Klischees zu arbeiten. Ich hasse das! Wo ist da die Abwechslung, wo das Besondere am Buch? Es wird einfach irgendwann zu langweilig, wenn die Mädchen immer nur die schwachen Heulsusen und die Jungs die starken, edlen Beschützer sind.

Ich bevorzuge es ehrlich gesagt, wenn es starke Frauenrollen gibt und die Figuren Ecken und Kanten haben. Es macht sie menschlicher, realer, und man kann ihr Handeln besser nachvollziehen. Also gehen Stereotypen an sich eigentlich schon, aber dann muss die Figur auch tiefer ausgearbeitet werden.

2. Wenn du wiedergeboren werden würdest, aber nicht als Mensch, was würdest du sein wollen?


Dann wäre ich gerne ein Vogel, am liebsten ein Falke oder eine Eule. Ich bin da ein wenig sentimental mit dem Freiheitsgedanken im Hinterkopf: Immer frei, völlig ungebunden, überall sein zu können. Das ist in Traum. Zwar ist mein Leben an sich alles andere als schlecht, aber das sind für mich zentrale Wörter. Ich hab da wohl zu viele Bücher gelesen und zu viele Klischees gesammelt, um zur ersten Frage zurückzukommen.

Wie seht ihr das?  Stereotypen als NoGo oder absolut erstrebenswert? Oder doch eher ein Zwischending? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier den Mutterpost auf Wölkchens Bücherwelt. Ein schönes Wochenende und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 21] Hast du Erfahrungen mit Theaterumsetzungen von Klassikern? Wenn ja - welche?

Und wieder ist eine Uniwoche vergangen. Und ich habe tatsächlich meinen ersten Tag (oder meine ersten beiden Tage, um genauer zu sein) überlebt. Natürlich nicht, ohne mich zu verätzen (konzentrierte Schwefelsäure und Haut verstehen sich nicht so besonders gut). Aber das sei mal dahingestellt. Wie war das? "Man ist erst dann ein richtiger Chemiestudent, wenn man sich verätzt und verbrannt hat". Tja, herzlichen Glückwunsch. Vorgaben erfüllt.

Nun sitze ich also zu Hause in meinem alten Zimmer und denke doch tatsächlich daran, euch noch zu schreiben. Wunder oh Wunder. Wenigstens denke ich daran, wenn ich schon den Theater- mit dem Sporttag verwechsele und meine neue HNO-Ärztin mich überhaupt nicht auf dem Schirm hat. Aber lassen wir das und kommen lieber zum Punkt: Die Classic-Confessions-Frage. Also, Vorhang auf!

Hast du Erfahrungen mit Theaterumsetzungen von Klassikern? Wenn ja - welche?


Zu allererst: ja, ich war schon im Theater. Sogar bei Klassikern. Bei Faust I in Weimar (postmodern) und Kabale und Liebe, das, glaube ich zumindest, in Erfurt war. Und, naja, zu einhundert Prozent vom Hocker gerissen haben mich beide nicht sonderlich. Faust war schon ganz ok, aber es war mir zu postmodern gemacht. Im Ernst, der Dichter reißt sich erstmal die Tunika vom Leib und Mephisto läuft mit nem Stoffpenis rum? Das ist für mich eindeutig zu viel und zu modern. Und wieso zur Hölle muss man einem Saal voller Schüler, die das Stück höchstwahrscheinlich alle schon behandelt haben, erstmal in allen Einzelheiten erklären. Und der Schluss bzw. Höhepunkt war in meinen Augen viel zu sehr zusammen gekürzt. Aber ich will das Stück nicht komplett zerreißen. Ja, es war in meinen Augen teilweise ein wenig überspitzt, aber die Schauspieler an sich waren wirklich gut und die Idee, den Hintergrund als Gemälde, das nach und nach enthüllt wird, war wirklich originell. Und trotzdem hatte das Stück eben einige Schwächen.
Kabale und Liebe hingegen war in meinen Augen ebenfalls echt gut gemacht. Zwar finde ich es immer etwas kompliziert, wenn zwei Schauspieler alle Figuren darstellen sollen, aber die beiden haben das sehr gut gelöst und man hat immer gemerkt, welche Figur welche ist. Trotzdem mag ich Theaterstücke mit voller Besetzung ehrlich gesagt etwas lieber.

Ansonsten beschränken sich meine Erfahrungen mit Theateraufführungen, wenn ich richtig mitgezählt habe, eh nur auf ein oder zwei weitere Stücke. Ich bin ehrlich gesagt eher der Musical-Typ. Phantom der Oper, zweimal Tarzan, zweimal Stomp, Tanz der Vampire, zweimal Domstufenfestspiele in Erfurt (Der Freischütz und Tosca), auch einmal Hänsel und Gretel als Märchenoper sind mir insgesamt alle als sehr positiv im Gedächtnis hängen geblieben. Und ich war jedes einzelne Mal über die Maßen erstaunt, wie es die Darsteller bei Tarzan geschafft haben, über Kopf an einer Liane/Seil herumzuturnen und gleichzeitig zu singen. Also wirklich, Hut ab dafür.

Damit verabschiede ich mich von euch und wünsche euch noch einen schönen Abend. Wenn auch ihr etwas zu euren Theatererfahrungen (Musicals sind natürlich auch gern gesehen) loswerden wollt, dann hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff auf Lauter&Leise. Einen guten Start ins Wochenende und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Sonntag, 16. Oktober 2016

Wölkchens Freitagsfragen #6

1. Wenn du die Möglichkeit hättest, einen Protagonisten aus einem Buch zu treffen, wer wäre es und warum?


Oh, ich glaube, ich würde mit jedem gerne mal reden. Zumindest mit denen aus den Büchern, die ich schon gelesen habe. Denn jedem einzelnen hätte ich irgendetwas zu sagen, seien es nun Ratschläge oder das ich ihm mal so richtig den Kopf zurechtrücken würde. Weil ich  als Leser ja meistens mehr weiß als sie. Und da würde mir bei jedem einzelnen etwas einfallen, dass ich ihm mit auf den Weg geben würde.

Wenn ich mich allerdings auf einen konkreten Protagonisten festlegen müsste, so wäre das vermutlich immer noch Eragon aus dem gleichnamigen Roman. Es ist schließlich immer noch meine Lieblingsgeschichte, auch wenn mir mittlerweile die nicht so gelungenen Szenen immer mehr auffallen. (Und, unter uns: Der Film war eine absolute Katastrophe) Aber Furia Salamandra Faerfax aus Kai Meyers Roman "Die Seiten der Welt" wäre auch echt cool, weil ich sie und die Menschen um sie herum mag und überhaupt die ganze Bibliomantik-Sache äußerst interessant fände.

2. Was ist deiner Meinung nach eine schlechte Eigenschaft von dir?


Oha, keine so leichte Frage. Ich gehöre nämlich nicht zu den selbstkritischsten Menschen der Welt. Vermutlich meine Tendenz, immer falsch zu reagieren und Fettnäpfchen mitzunehmen.

Und wie steht es bei euch? Wen würdet ihr mit eurem Besuch beehren? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff auf Wölkchens Bücherwelt. Ich wünsche euch noch ein schönes Rest-Wochenende und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Donnerstag, 13. Oktober 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 20] Mit welchem klassischen Autor würdest du dich gern mal auf ein Gespräch und Tee treffen?

Und da ist er wieder, der Classic-Confessions-Post. Und diesmal sogar relativ zeitnah. Mensch, ich bin stolz auf mich. Und diesmal ist es eine verdammt interessante Frage, deshalb will ich euch nicht lange auf die Folter spannen. Zumal heute eh nichts los war, außer dass ich endlich mal ein wenig mehr Schlaf bekommen habe und meine Vorbereitung auf das erste Chemische Praktikum vorangetrieben habe (ich wäre übrigens nicht böse über einen Hinweis, wie man SO₄²⁻- und Na⁺-Ionen möglichst einfach nachweist). Also, Vorhang auf!

Mit welchem klassischen Autor würdest du dich gern mal auf ein Gespräch und Tee treffen?


Oha, da kenne ich sogar zwei. Und, Wunder oh Wunder, wir würden uns sogar sprachtechnisch verstehen. Das will was heißen, schließlich bin ich nicht der allerbeste Fremdsprachenlerner.

Der erste Kandidat wäre (oh Antonia, du hinterlässt Spuren!) Heinrich Heine. Er gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsautoren. Gut, dass geht wohl kaum anders, wenn einer der besten Freundinnen ständig Heinrich-Heine-Fangirlt. Hinzu kommt, dass er in einer Zeit lebte, die politisch sehr vielschichtig war und mich auch interessiert (und von der ich auch einiges weiß, seit ich "1813 - Kriegsfeuer" und "1815 - Blutfrieden von Sabine Ebert gelesen habe). Diese Kombination würde ein paar wunderbare Teestündchen in Anspruch nehmen.

Die zweite Persönlichkeit, mit der ich mich gerne mal auf einen Tee treffen würde, ist Goethe. Gut, Schiller wäre auch nicht schlecht, aber Goethe wäre mir lieber. Schließlich hat er nicht nur faszinierende Werke und Dramen geschrieben, sondern war auch naturwissenschaftlich breit aufgestellt. Ich könnte mir die Grundlagendiskussionen über Gedichte, Mineralien und Anatomie super vorstellen. Und würde ihn vermutlich nebenbei fragen, was er sich bei Faust II eigentlich gedacht hat.

Das war´s von mir für heute. ich wünsche euch noch einen schönen Donnerstag. Und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Mittwoch, 12. Oktober 2016

[Ersti´s Life - Crashkurs] Die Entscheidung#1

Ich habe diesen Post ein wenig vor mir her geschoben, weil ich mir nicht ganz sicher war, wie ich das Thema beginnen sollte. Aber wenn man sich mit dem Thema Studium beschäftigen möchte, dann muss man ganz von vorne beginnen. Der Anfang ist wie bei allem:

Die Entscheidung #1 Das "Grobe"


Ich habe mich entschieden. Diesen Punkt zu halbieren, weil ich gemerkt habe, dass es doch relativ viel ist. Den ersten Post habt ihr hier vor euch. Er beschreibt den Weg der Entscheidung ungefähr bis zu dem Punkt, an dem man einen Großteil seiner Informationen eingeholt hat und sich nur noch spezialisieren muss.

Der allererste Punkt ist immer: Brauche ich für meinen Berufswunsch ein Studium oder lohnt es sich nicht? Das setzt voraus, dass man bereits früh (ungefähr 7./8. Klasse) anfängt, sich darüber Gedanken zu machen, welcher Beruf einen am meisten interessiert und am besten anspricht. Ich habe mit mehreren Leuten gesprochen und die Erkenntnis gewonnen, dass 1. ein guter bis sehr guter Realschulabschluss oft einem etwas schlechteren Abitur vorgezogen wird und 2. die Leute, die für ein Studium geeignet sind und auch die Voraussetzungen erfüllen, es eigentlich tun sollten. Man hat eigentlich nicht nur eine breitere Auswahl und oft (ich beschwöre das aber nicht bei allem) einen tieferen Einblick in ein Fach als in einer Ausbildung, sondern ich habe auch das Gefühl, dass Studienabschlüsse gerne gesehen sind und zu einer besseren Einstellung mit höherer Wahrscheinlichkeit führen. Aber wie gesagt, das sind persönliche Einschätzungen. Sie müssen nicht gelten.
Natürlich treffen viele (wenn nicht vielleicht sogar alle, wir werden sehen) meiner Tipps und Ausführungen auch auf Leute, die kein Studium anstreben, zu und sind für dereb Weg anwendbar. Ich werde mich aber größtenteils auf das Studium beziehen, nehmt es mir also nicht krumm.

Nicht zu unrecht wird die Wahl des Studienganges oder des Berufes allgemein als die Wahl der eigenen Zukunft bezeichnet. Es hängt wirklich verdammt viel davon ab. Deshalb sollte man sich diese Entscheidung nicht gar zu einfach machen. Und meines Erachtens sollten mehrere Faktoren in die Entscheidung mit einfließen.

Der erste Punkt ist - und ich weiß, das liest man in fast jedem Ratgeber/Studienführer etc., aber es ist eben auch wichtig - das Ausloten der eigenen Stärken und Interessen. Nicht jeder kann alles gleich gut und nicht jeder will auch alles machen. Ich zum Beispiel wusste immer, dass ich in den naturwissenschaftlichen Bereich möchte, weil es mir Spaß macht und ich auch verhältnismäßig gut darin bin, und habe es ja letzten Endes auch getan. Ich finde, man sollte niemandem vorschreiben, was er tun sollte, sondern jeden selbst entscheiden lassen.
Für diesen Faktor gibt es mehrere Gründe. Zum einen hat man in einem Bereich, der die eigenen Stärken bestmöglich anspricht, auch die höchste Wahrscheinlichkeit, das Studium erfolgreich abzuschließen. Zumal Universitäten ihre Studiengänge und Prüfungen teilweise extra so stricken, dass eine relativ hohe Abbrecherrate zustande kommt. Außerdem muss man sich vor Augen führen, dass man nach dem Studium einen Beruf ergreifen wird und diesen (wenn der Weg linear verläuft) auch gut vierzig, fünfzig Jahre ausführen wird. Deshalb spielt der Spaß-Faktor durchaus eine wichtige Rolle. Wenn man bereits im zweiten Berufsjahr merkt, dass einen das Ganze nur noch langweilt oder überhaupt keinen Anreiz gibt, bringt es schließlich auch nichts.
Herausfinden kann man Stärken und Interessen über verschiedenste Online-Tests (unter anderem auf wegweiser-beruf.de oder plakos.de). Auch an einigen Schulen (ich kann es nicht beschwören, bei welchen es angeboten wird, bei meiner war es auf jeden Fall in mehreren Klassenstufen) werden Tests angeboten, meistens durchgeführt von der Agentur für Arbeit. Außerdem kann man sich bei Fragen auch direkt an die Agentur für Arbeit wenden.

Natürlich nicht zu Unrecht angeführt und immer wieder hilfreich sind Gespräche mit Freunden, der Familie, Bekannten und Verwandten. Allerdings sollte man sich nicht nur auf solche Quellen verlassen, denn es handelt sich um subjektive Einschätzungen von einem Berufsweg bzw. Studiengang meistens an einer Universität und ist nicht auf alle Studiengänge bzw. Universitäten ausdehnbar. Trotzdem ist es extrem hilfreich, um einen ersten Einblick zu gewinnen und die eigene Entscheidung voranzutreiben. Solche Einschätzungen können Gold wert sein, denn sie sind explizit und unverfälscht. Viele Fragen können auch so geklärt werden, z.B. wie gut ein bestimmter Studiengang ankommt, als wie schwer er empfunden wird oder worüber man auch alternativ nachdenken könnte (mir an diesem Punkt besonders deutlich vor Augen: Pharmazie und Biotechnologie (und eigentlich würde ich auch Biotechnische Chemie in Ilmenau dazuzählen). Diese zwei (bzw. drei) Studiengänge sind sich untereinander doch sehr ähnlich und machen einen Wechsel (bei manchen ist das erstrebsam) sehr leicht.)

Auch praktisch finde ich Internetseiten und Zeitschriften, die aufschlüsseln, welcher Beruf was verlangt, mit welchem Studiengang (bei Ausbildungen ist es meistens klarer) man was werden kann und an welchen Universitäten welcher Studiengang angeboten wird (und wo welcher Studiengang am besten ist). An dieser Stelle kann ich die "Standardliteratur" für solche Dinge empfehlen, nämlich den "Zeit-Studienführer" und das Buch "Studien- & Berufswahl" der Bundesagentur für Arbeit empfehlen. In beiden sind auch viele meiner Tipps aufgeschlüsselt, weil ich sie selber beide genutzt habe.

Für mich nicht entscheidend, für andere aber schon, ist die Frage: Welche Aufstiegschancen habe ich? Und vor allem: Wie viel kann ich am Ende verdienen? Für mich sind das eher Faktoren, die nebensächlich sind, aber man sollte sie nicht ganz aus den Augen lassen. Und auch an dieser Stelle wieder: Soweit ich weiß, verdient man nach dem Studium mehr als nach einer Ausbildung. Das sei nur mal so dahin gestellt.

An dieser Stelle ein gut gemeinter Rat von mir: Wisst vor der 10. Klasse schon, was ihr werden bzw. was ihr studieren bzw. in welche Richtung ihr euch spezialisieren wollt. Der Grund: Es kommt sehr blöd, wenn man ein Fach abwählt, dass man im Studium braucht. Ich habe diesen Fehler begangen (wobei mein Pech war, dass wir eine Naturwissenschaft abwählen mussten und ich sowohl Mathe als auch Physik als auch Chemie als auch Biologie im Studium brauche) und habe es bitter bereut. Zwar bieten Universitäten für solche Fälle Vorkurse an (manchmal direkt, manchmal über die Vhs, da müsst ihr euch vorher kundig machen), aber es trotzdem nicht das selbe, wenn man den Stoff in zwei Jahren behandelt oder in vier Wochen (oder auch zwei, kommt immer darauf an) zusammengepackt. Man kann das Fach zwar trotzdem studieren, aber man ärgert sich hinter auch selbst. Glaubt mir.

Mit diesen Schritten sollte man ungefähr an dem Punkt angelangt sein, an dem man eine grobe Richtung bzw. eine ungefähre Vorstellung von dem hat, was man werden möchte. Übrigens wollte ich erwähnen, dass mich niemand irgendwie dafür bezahlt, dass ich bestimmte Sachen erwähne oder gut dastehen lasse. Das sind alles meine persönlichen Erfahrungen, Empfindungen und Empfehlung. Ich mache für heute an diesem Punkt Schluss, der zweite Teil wird aber bald folgen und nicht wieder so lange auf sich warten lassen wie der Erste. Großes Indianerehrenwort.
Sollten euch noch einzelne Punkte einfallen, über die ich noch nicht geschrieben habe und die eurer Meinung nach unbedingt in diesen Post gehören (es sei denn sie werden in Teil 2 stehen), dann hinterlasst mir doch bitte einen Kommentar, damit ich weiter ergänzen kann. Außerdem wüsste ich gerne, wie ihr meinen Post (bzw. später die Post-Serie) findet und ob er (sie) hilfreich ist. Ich habe nicht viel Erfahrung mit dieser Art Post und wüsste gerne, wie er ankommt, wie gut er ist und was noch verbessert werden kann.
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.
Eure Skylife

Dienstag, 11. Oktober 2016

Gemeinsam Lesen #2

Ich habe mich nach einem relativ langen Uni-Tag aus meiner W-LAN-Losigkeit gewälzt und in die Unibibliothek zurückgezogen. Mir ist es immer Recht, in eine Bibliothek zu gehen, und sei es auch nur, weil ich euch dann ein wenig an meinem Leben teilhaben lassen kann. Der erfreulichere Teil des Tages. Die letzten beiden Tage sind alles andere als so verlaufen, wie sollten, und das Lesen war so ziemlich der einzige Lichtblick. Und mein neuer Sessel (oder auch alt, hat nämlich schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, der Gute. Und einen neuen Überzug, nur so nebenbei). Was uns auch gleich zum Thema des heutigen Posts bringt, nämlich die allwöchentliche "Gemeinsam lesen"-Aktion von Schlunzenbücher. Und weil die Bibliothek in gut einer viertel Stunde zumacht, komme ich am besten zum Punkt. Also Vorhang auf!

"Bei Gemeinsam Lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennen zu lernen!"

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Reckless. Das Goldene Garn" von Cornelia Funke und bin aktuell auf Seite 255 von 461.
Baba Jagas, Kosaken, Spione und ein Zar, der zu Audienzen in Begleitung eines Bären kommt. Diesmal führt die Reise hinter dem Spiegel Fuchs und Jacob weit nach Osten. Auch Will kehrt zurück in die Welt, die ihm eine Haut aus Jade gab - auf der Spur der Dunklen Fee. Aber den Zweck der Reise bestimmt ein anderer: Johann Norebo Earlking hat den Handel nicht vergessen, den Jacob im Labyrinth des Blaubarts mit ihm geschlossen hat, und er lehrt Jacob und Fuchs mehr über Erlelfen, als sie je erfahren wollten. Russische Märchen, goldene Türme, düstere Wälder - Cornelia Funkes Sprachzauber ist wieder entflammt.
Quelle: lovelybooks.de

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


"Es war kurz nach Mitternacht, als sie vom Ball des Zaren zurückkehrten."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Cornelia Funkes Geschichten sind einfach der Hammer. Und die Sprache ist absolute Oberklasse. Ich mag es, dass sie gelegentlich Ellipsen einstreut und sehr kurze Kapitel aus verschiedensten Perspektiven, sodass man sehr schön die Zusammenhänge und Hintergründe bestimmter Entscheidungen und Geschehnisse verstehen kann. Und es ist super, wie ein Teil auf dem anderen aufbaut und am Ende ein großes Ganzes ergibt. Insgesamt also ein super Buch. Und nebenbei erfährt man eine ganze Menge über Märchen.

4. Liest du lieber alleine oder in Gesellschaft?


Generell lese ich eigentlich überall. Aber am meisten mag ich es, wenn ich dabei alleine sein kann. Wenn andere Menschen dabei sind, dann lenkt mich das irgendwie immer ab, denn irgendeiner redet ja immer und das empfinde ich als absolut nervig. Auch habe ich es noch nie erlebt, dass in einem Raum ausschließlich gelesen wurde (außer in großen Buchhandlungen oder Bibliotheken). Und in Gesellschaft würde für mich nur dann Sinn ergeben, wenn alle dasselbe lesen, und das tut ja niemand. Wenn ich also jemanden suche, mit dem ich mich über bestimmte Bücher unterhalten kann, dann suche außerhalb geschlossener Gesellschaften.

Wie sieht das bei euch aus? Welches Buch schlägt euch im Moment in den Bann? Und lest ihr es lieber alleine oder zusammen mit anderen? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff bei Schlunzenbücher. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Freitag, 7. Oktober 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 19] Was hältst du von Klassiker-Fanfictions?

So, nachdem ich aus dem W-LAN-losen Loch gekrochen bin, habe ich endlich auch die Zeit, euch auch wieder frisch und fröhlich mit den Classic-Confessions-Fragen zu versorgen. Also, Vorhang auf!

Was hältst du von Klassiker-Fanfictions?


Ich muss ehrlich gestehen, dass ich diesbezüglich nicht ganz auf dem besten Stand bin. Auf Anhieb könnte ich euch nicht eine Fanfictions zu einem Klassiker nennen. Mit dem Thema an sich kann ich zwar was anfangen, aber selbst lesen tue ich Fanfictions eher weniger. Ich habe bis jetzt eigentlich nur eine Fanfiction bewusst gelesen, nämlich "When Hermione fights", weil ich für diese eine ziemlich gute Empfehlung bekommen habe. Aber direkt in der Richtung Klassiker-Fanfictions lese ich so überhaupt nicht, Die bereits auf anderen Blogs benannten Geschichten kenne ich höchstens vom Hören-Sagen.

Bei Filmen und Fernshserien sieht es da schon wieder ganz anders aus. Mal ehrlich, wer könnte BBC-Adaptionen schon widerstehen? Also ich nicht! Ich liebe "Sherlock" und "Die Musketiere" ist echt Hammer! Ganz ehrlich, diese Serien haben mir schon manchen Tag gerettet (und "Castle", aber das ist ja nicht wirklich Fanfiction-mäßig). Und "Dr. House" wollen wir natürlich nicht vergessen. Also in der Richtung wirklich Top!

Wie steht ihr zu dem Thema? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schaut euch hier den Mutterpost bei Lauter&Leise an.
Ich geh jetzt was essen und dann freue ich mich auf "Codename U.N.C.L.E.". Hat den Film schon jemand gesehen? Bis bald und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

#ErstiWoche!

Ganz langsam wühlt sie sich aus den Untiefen der Bürokratie, der Feierlaune und der Internetlosigkeit heraus. Hurra, sie lebt noch!
Nein, Spaß beiseite. Genau genommen hat nämlich der Ernst des Lebens wieder begonnen, wenn man es so bezeichnen möchte. Es ist nämlich in der letzten Woche verdammt viel passiert. Vielleicht habt ihr es schon an der Überschrift erkannt (wenn nicht ist auch nicht schlimm, ich weiß nicht, ob der Begriff Menschen außerhalb meiner Uni geläufig ist), hat nämlich nach fast vier Monaten Warten die Uni begonnen. Was das genau bedeutet?

Also als erstes wäre da natürlich die vielgerühmte "Erstiwoche". Das ist der unterhaltsame Teil in den Studieneinführungstagen. Heute zum Beispiel war die Kickelhahnwanderung, die der "Legende" zufolge alle Studenten einmal im Semester machen müssen, um die Prüfungen zu bestehen. Allerdings habe ich wettertechnisch ausgesetzt (regnet das eigentlich immer?!). Nachher setze ich mich auch noch ins Kino (ausgerichtet vom hfc) ab. Zwischen Spaß und ernsthaften Themen findet man kaum Zeit.

Vereinstechnisch ebenso wie sportlich gibt es ein riesengroßes Programm im Semester. Ich habe allein 3 Sportkurse gefunden, die mich unheimlich stark anziehen, und Montag wahrscheinlich in zwei eintragen (dummerweise überschneiden sich zwei). Und bei den Vereinen habe ich auch einige gefunden, die meine Interessen vertreten. Allerdings werde ich wohl erst einmal sämtliches Info-Material sichten, ehe ich mich für einen oder zwei entscheide. Ich verstehe mittlerweile, warum wir davor gewarnt wurden, uns nicht zu übernehmen, sondern zu entscheiden...

An dieser Stelle möchte ich mich übrigens für meine etwas länger währende Abstinenz entschuldigen. Neben der ziemlich ausgebuchten Woche ist auch die Sache mit dem Internet noch nicht so ganz geklärt. Ich habe zwar in den Universitätsgebäuden Internet, aber im Wohnheim wird mein Internet voraussichtlich erst nächste Woche aktiv. Gott sei Dank ist die Universitätsbibo samt W-LAN-Router gleich bei mir um die Ecke, sodass ich mich einfach ml hierhin zurückgezogen habe, um euch auf den neuesten Stand zu bringen.

Vermutlich werde ich auch in den nächsten Wochen mit meinen bereits seit längerem angekündigten "Erstis´ Life"-Posts beginnen. Ihr dürft also gespannt sein.

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Bis bald!
Eure Skylife

Wölkchens Freitagsfragen #5

1. Auf welches Buch, welches nächstes Jahr erscheinen soll, freust du dich besonders?


Ich bin mehr die Art Leser und Bücherkäufer, der nicht ewig die Wartelisten von Autoren studiert. Eigentlich entscheide ich mich immer, wenn ich ein Buch im Laden oder im Internet (wobei letzteres eher selten vorkommt) finde, ob ich es lesen möchte oder nicht. Dementsprechend habe ich mich auch noch überhaupt nicht mit der Frage beschäftigt, welche Bücher nächstes Jahr erscheinen sollen und auf welche ich mich besonders freue.

2. Wenn du die Möglichkeit hättest, dich in ein Fabelwesen zu verwandeln, welches würdest du sein wollen?


Ganz ehrlich? In einen Gestaltwandler. Dann müsste ich mich nicht entscheiden. Darin bin ich nämlich grottenschlecht. Und sowohl Drache als auch Einhorn oder Phönix oder, im normalen Tierbereich, verschiedene Eulen- und Falkenarten sprechen mich über die Maßen an. Wobei, wenn ich so darüber nachdenke, ist ein  Gestaltwandler ja auch ein Fabelwesen. Also meine Wahl steht fest.

Und wie sieht es bei euch aus? Welches Fabelwesen wohnt unerkannt in eurem Inneren? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff  auf Wölkchens Bücherwelt. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.
Eure Skylife

Mittwoch, 28. September 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 18] Besitzt du neben normalen Klassikern auch Zusatzbücher über Klassiker?


Ganz langsam und unter Mühen gräbt sich eine Hand zwischen dem Berg aus Kisten, Klamotten und Koffern hervor. Ihr folgt ein Kopf mit verwuschelten blonden Haaren, denen man den noch gar nicht so lange zurückliegenden Friseurbesuch nicht ansieht. "Puh, geschafft", sagt sie und taucht aus den Untiefen des Umzugschaos wieder auf.

So oder so ähnlich könnte man die momentane Lage ziemlich gut beschreiben. Ok, ein bisschen übertrieben habe ich schon, es sind nur vier mittelgroße Kisten, ein Koffer und ein paar Kleinigkeiten (bis jetzt wohlgemerkt. Da kommt noch ein bisschen mehr). Wie man unschwer erkennen kann, stecke ich mitten im Umzugschaos fest. Kein Wunder, denn bevor es nächste Woche endlich mit der Uni oder konkreter den Studieneinführungstagen an meiner Uni losgeht, kann ich ab Freitag endlich in mein Zimmer. Und ich habe vorher wohlgemerkt noch zweimal Vorkurs. Es muss also langsam werden. Mittlerweile sieht es aber so aus, dass mich 1. meine Mutter abgebremst hat, doch bitte nicht den ganzen Kleiderschrank einzupacken, ich brauche schließlich noch Klamotten für die Wochenenden, die ich höchstwahrscheinlich meistens zu Hause verbringen werde, und sie außerdem die Tasche für unseren letzten gemeinsamen Kurztrip (ich wollte die größte und neueste Tasche nehmen und die teilen sie und mein Vater sich). Und 2. ist tatsächlich das meiste von dem, was ich mitnehmen will, inzwischen verstaut und es fliegt nur noch das wenigste (und wahrscheinlich auch wichtigste, also Laptop, Handy etc.) einfach herum. Mensch, und da behaupte einer, ich bekommen meinen Umzug nicht geschaukelt. Pustekuchen. Obwohl ich selbst von mir überrascht bin.

Doch eigentlich ist dieser Post nicht dazu gedacht, dass ich euch die Ohren über meinen Umzug vollheule. Fürs Protokoll: eigentlich freue ich mich sogar darauf, dass es endlich losgeht. Wobei das ganze Hochgefühl einen ziemlichen Dämpfer bekommen hat, als ich gesehen habe, wie voll mein Stundenplan laut Empfehlung werden wird. Aber eigentlich seid ihr ja hier, weil ihr meine Antwort auf die heutige Classic-Confessions-Frage der lieben Antonia hören wollt. Also, ohne weitere Umschweife: Vorhang auf!

Besitzt du neben normalen Klassikern auch Zusatzbücher über Klassiker?


Das kann ich mit einem schlichten Nein beantworten. Ich hatte nie das Bedürfnis nach Zusatzlektüre. Wenn ich einen Klassiker zur Hand genommen habe, dann habe ich ihn auch verstanden oder wir haben im Deutschunterricht darüber geredet. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich jemanden brauchen würde, der mir das Werk erklärt. Ich habe meine eigene Meinung und das, was man zu den Hintergründen wissen muss, steht entweder meistens im Anhang meiner Ausgaben oder erklärt sich aus dem Leben des Autors oder den Zeitumständen. Und in meiner Schule war es auch nicht irgendwie gefordert, sich Literaturschlüssel oder ähnliches zu besorgen.

Wie sieht es bei euch aus? Zusatzbücher oder lieber selbstständige Lektüre? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff bei Lauter&Leise. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und lest schön!
Eure Skylife

Samstag, 24. September 2016

Wölkchens Freitagsfragen #4

1. Welches Buch aus deinem Lieblingsgenre sollte man gelesen haben?


Nun, mein Lieblingsgenre ist natürlich Fantasy, wie ihr sicher längst bemerkt habt. Und weil ich bei Harry Potter, Herr der Ringe, Tribute von Panem, Percy Jackson und Co. gar nicht erst anfangen muss, weil das sowieso die meisten längst gelesen haben, habe ich mir heute relativ spontan das Buch bzw. die Geschichte herausgesucht, die mich im Moment fesselt (und zwar als Hörbuch): Reckless von Cornelia Funke. Natürlich zählt es nicht zu den unbedeutenden kleinen Werken, die fast nie gelesen werden und an so einer Stelle angebracht werden, aber es ist einfach ein spannendes Buch mit einem super Schreibstil. Und es greift mit seiner Dunklen-Märchen-Thematik fast alles auf, was in der Fantasy-Welt umherschwirrt, egal ob Wassermänner, Einhörner oder Feen. Also an dieser Stelle eine ganz dicke Empfehlung von mir!

2. Welches Fach in der Schule magst/mochtest du überhaupt nicht und warum?


Ich gehörte zu den Leuten, die nie ein besonderes Problem mit einem bestimmten Fach oder Lehrer hatten, und somit gibt es eigentlich kein Fach, dass mir absolut zum Hals raus hing. Sport war nicht so meins, was sich aus der Tatsache erklärt, dass ich mit Bällen bis heute nie ganz warm geworden bin, aber gehasst habe ich es trotzdem nicht. Ich hatte einfach das Glück, fast immer von guten Lehrern unterrichtet zu werden, sodass ich trotzdem Spaß hatte.

Damit verabschiede ich mich für heute von euch. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Donnerstag, 22. September 2016

Top Ten Thursday: 10 Bücher, die älter sind als fünf Jahre

So, bevor ich mich heute erneut zu meinem Vorkurs aufmache (ist übrigens bereits das 6. Mal), lasse ich euch noch schnell den heutigen TTT da. Also, Vorhang auf!

10 Bücher, die älter sind als fünf Jahre


1. `Tintenherz´ von Cornelia Funke
2. `Die Elfen´ von Bernhard Hennen
3. `Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter´ von Christopher Paolini
4. `Der Herr der Ringe´ von J.R.R.Tolkien
5. `Der Ölprinz´ von Karl May
6. `Harry Potter und der Stein der Weisen´ von Joanne K. Rowling
7. `Das Tagebuch der Anne Frank´
8. `Lederstrumpf´ von James Fenimore Cooper
9. `Eine wie Alaska´ von John Green
10. `Sofies Welt´ von Jostein Gaarder
Ich wünsche euch noch einen schönen Vormittag und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Mittwoch, 21. September 2016

[CLASSIC CONFESSION - NO. 17] Gibt es einen Klassiker/Klassischen Autor, an den du dich (noch) nicht herantraust?

Es ist Mittwoch Abend, unser Fernseher funktioniert nicht und mein Buch habe ich fertig. Also genau die richtige Zeit, um sich nach einem Tag zwischen Wäsche, Hörbüchern und Puzzles auf die heutige Classic-Confessions-Frage zu stürzen. Also, Vorhang auf!

Gibt es einen Klassiker/Klassischen Autor, an den du dich (noch) nicht herantraust?


Ich bin ehrlich gesagt nicht der Typ Mensch, der besonders viel Angst vor schwierigen Texten hat und sie deshalb in die Ecke schmeißt. Ganz im Gegenteil. Ich mag die Herausforderung. Wenn mich ein Buch interessiert und packt, dann ist die Schwierigkeit ganz einerlei. Zumal noch nie ein Klassiker so anspruchsvoll war, dass ich überhaupt nicht mehr durchgeblickt habe. Außerdem wächst der Mensch ja mit seinen Aufgaben.

Zugegeben, an Faust II habe ich meine Theorie noch nicht erprobt, aber ich habe, nachdem wir das Werk im Deutschunterricht kurz angeschnitten haben, auch kein besonderes Bedürfnis. Ein, nun sagen wir nicht No-go, aber doch eine Sache, die ich wahrscheinlich nicht machen werde, zumindest nicht so bald, sind englische Original. Ich erachte mein Englisch einfach nicht als so gut, als das ich dann auch nur die Hälfte der Wörter verstehen würde. Und das ist ja nicht der Sinn des Ganzen. Ich will niemandem sagen, dass er nicht die Originaltexte lesen soll, aber ich würde sie mit meinen momentanen Englischkenntnissen nicht verstehen und deshalb lasse ich es auch. Vielleicht später einmal.

Wie sieht es bei euch aus? Gibt es irgendeine literarische Stufe, die zu erklimmen ihr euch noch nicht im Stande fühlt? Oder gibt es für euch keine Grenzen? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schaut euch hier den Mutterpost bei Lauter&Leise an. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend. Lest schön!
Eure Skylife

Dienstag, 20. September 2016

Gemeinsam Lesen #1

Ich habe mir gedacht, wenn ich schon so viel Zeit zum Lesen im Moment habe, dann kann ich euch auch ein wenig an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Also, Vorhang auf für meinen ersten "Gemeinsam Lesen" Post! Den Mutterpost findet ihr auf Schlunzen-Bücher.

"Bei Gemeinsam Lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennen zu lernen!"

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak und bin aktuell auf Seite 493 von 586.
1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger. Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München - und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.
Quelle: lovelybooks.de

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


"Diesmal gab es Plätzchen."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Ich habe es bis jetzt noch nicht einmal bereut, dieses Buch endlich zu lesen. Das einzige, was ich bis jetzt bereut habe, ist, dass es so lange auf meinem SuB lag. Nein, ernsthaft, Leute, ich liebe es! Die Geschichte ist nicht die allerfröhlichste, aber sie ist spannend, die Handlung abwechslungsreich und nie langatmig und die Sprache ein Traum. Das ist wieder einmal eines von der Art Bücher, in dem man auf jeder zweiten Seite tiefgreifende Denkansätze findet. Ganz ehrlich? Davon kann ich echt nicht genug kriegen!

4. Auf welches Hobby würdest du ausweichen, wenn es morgen plötzlich keine Bücher mehr gäbe, und eine vorhandenen auch alle nicht mehr da wären?


Ich würde schreiben. Ich würde mich mit einem Stift und jede Menge Papier in eine Ecke verkriechen und die Bücher, die ich gelesen habe, so gut es geht aus dem Kopf aufschreiben. Und dann bei ein paar eigenen Geschichten weitermachen. Und wenn ich davon genug habe, dann würde ich vielleicht zeichnen oder mich mit einem schönen Film verkriechen oder mich mit einem Hörbuch (es steht ja Gott sei Dank nichts davon da, dass es die auch nicht mehr geben soll) zum puzzeln niederlassen. Und wenn ich Lust nach Frischluft hätte, dann würde ich mit unserem Hund spazieren gehen oder Einrad fahren.

Wie sieht es bei euch aus? Welches Buch lässt euch diese Woche keine Ruhe? Und was würdet ihr in einer Welt ohne Bücher tun? Selber schreiben oder auf andere Hobbys umschwenken? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schaut selbst bei Schlunzen-Bücher. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Montag, 19. September 2016

Montgsfrage: Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

Puh, Leute, ganz ehrlich, wenn ihr mal was erleben wollt, dann fahrt Bahn. Das ist hundertmal besser als Fantasia-Land. Wie ich darauf komme. Naja, letzte Woche war quasi meine Zug-Woche. Ich hatte dreimal Vorkurs, also 6 Mal Zug fahren. Und um genau zu sein ist letzte Woche nichts so gelaufen, wie es sollte. Warum?
Tag 1: Mein erster Zug hatte Verspätung und ich habe meinen Anschluss verpasst. Das blöde ist, dass die Züge nur so fahren, dass ich entweder gerade einmal 4 Minuten zum Umsteigen habe, und da sieht es schon bei 5 Minuten Verspätung schwarz aus, oder über eine Stunde. Dummerweise konnte ich den Zug später nicht nehmen, also hat mich mein Vater in Erfurt eingesammelt und dann nach Ilmenau gebracht.
Tag 2: Selbes Theater. Zug hatte wieder Verspätung und ich habe den Anschluss wieder nicht geschafft. Nur war dieses Mal niemand da, der mich hätte fahren können. Fazit: Ich musste den Zug nehmen, mit dem ich zu spät komme. Gott sei Dank hatte mich eine Freundin entschuldigt und für mich mit geschrieben. Der eigentliche Clou kam aber am Abend. Da habe ich zwei Züge zur Auswahl, die ich nehmen könnte, und meistens nehme ich den, der eine halbe Stunde früher fährt. Nur dummerweise war das an dem Tag genau der Zug, vor den ein Mann gerannt ist. Jap, ich saß in einem Mörderzug. Und ich Idiot habe nicht einmal etwas mitbekommen. (Zu meiner Verteidigung: Ich habe gelesen.) An dieser Stelle eine Bitte: Solltet ihr jemals das Pech haben, dass so etwas bei eurem Zug passiert, dann lasst bitte die Zugbegleiter in Ruhe. Die können auch nichts dafür. Unser Schaffner war total gestresst und sah so aus, als hätte ihn eben erst jemand zur Schnecke gemacht. Ich glaube nicht, dass er das verdient hätte. Der Mann hat es schließlich hinbekommen, dass wir bereits nach einer halben Stunde in Taxis weiterfahren konnten (das ist übrigens nicht ironisch gemeint oder so, sollte es so für euch klingen). Auf jeden Fall ist das das erste Mal gewesen, dass ich in Deutschland Taxi gefahren bin. Auch ein Erlebnis.
Tag 3 nimmt sich dagegen echt harmlos aus. Ich habe die Hinfahrt nur so umgestaltet, dass ich zwar dreimal statt nur einmal umsteigen musste und fast zwei Stunden unterwegs war, dafür aber wenigstens pünktlich meinen Zug nach Ilmenau erwischt habe. Allerdings von Neudietendorf und nicht von Erfurt aus. Und abends ist der frühere Zug nicht gefahren und ich bin deshalb eine halbe Stunde später zu Hause gewesen, aber das ist ja nicht schlimm. Das Drama war nur der Unfall an Tag 2.

Tja, damit habt ihr auch ein wenig Anteil an meinen Zugerlebnissen. Jetzt darf ich übrigens wieder Schienenersatzverkehr fahren, aber da komme ich wenigstens pünktlich. Aber ich bin vollkommen vom eigentlichen Thema dieses Posts weggekommen: Die Montagsfrage. Ich spanne euch also nicht länger auf die Folter. Vorhang auf!

Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?


Ich muss ehrlich gestehen, ich bin der Typ Leser, der eigentlich immer auf der Seite der Protagonisten, also der Guten steht. Ich mag es, wenn am Ende die Guten gewinnen und das Böse besiegt wird, auch wenn es nicht unbedingt das vollendete Happy End sein muss mit "Sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". Das wäre ja auch irgendwie langweilig, wenn es immer so wäre. Aber ich persönlich finde es gut, wenn die, die es verdienen, besiegt werden. Und das sind meistens die Antagonisten.

Es gibt zwar bestimmte, meistens sehr komplexe Antagonisten, die ich sehr interessant finde, aber da mag ich die Protagonisten wirklich mehr. Zum Beispiel Harry Potter (weil das jetzt schon ein paar Leute gebracht haben): Ich finde zwar Draco Malfoy und Professor Snape durchaus interessant, aber Hermine mag ich trotzdem noch mehr. Und mir ist aufgefallen, dass dieses "ich finde sie interessant und mag sie" meistens dann auftritt, wenn bei den Antagonisten auch gute Seiten zu erkennen sind. Auch ein gutes Beispiel: Celeste in "Selection". Am Anfang konnte ich sie überhaupt nicht leiden, erst, als ihre Figur im 3. Band komplexer wurde.

Also zusammengefasst: Die Seite des Protagonisten ist auch meine Seite und die Figuren, die ich außerdem interessant finde, lassen sich nur auf den ersten Blick einer bestimmten Seite zuordnen. Auch wenn mein Lieblingscharakter nicht unbedingt die Hauptfigur sein muss, etwa Hermine in Harry Potter oder Arya in Eragon.

Wie seht ihr das? Protagonisten oder doch lieber die "bösen Jungs"? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schaut euch hier den Mutterpost von Buchfresserchen an. Ich wünsche euch eine schöne Woche und viel Glück mit euren Zügen. Lest schön!
Eure Skylife

Freitag, 16. September 2016

Top Ten Thursday: 10 Bücher, die in Deutschland spielen

Tja, das Thema hat mich irgendwie angesprungen, weshalb ich es endlich mal geschafft habe, mich auch in diese Aktion einzuklinken. Also, Vorhang auf!

10 Bücher, die in Deutschland spielen


Ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass das ein kompliziertes Thema werden könnte. Ist es aber, meine Freunde. Man denk gar nicht so darüber nach, aber die meisten Bücher, die ich kenne, spielen entweder in England, Amerika oder in Fantasy-Welten. Trotzdem ist es mir gelungen, 10 Bücher, die tatsächlich in Deutschland spielen, zu finden. Hier also meine Liste:

1. `Die Bücherdiebin´ von Markus Zusak
2. & 3. `Faust I & II´ von Goethe
4. `Deutschland. Ein Wintermärchen´ von Heinrich Heine
5. `Kabale und Liebe´ von Schiller
6. `Vorstadtkrokodile´ von Max von der Grün
7. `tschick´ von Wolfgang Herrendorf
8. `Lehrerkind´ Bastian Bielendorfer
9. `Isch geh Schulhof´ von Philipp Möller
10. `Milchgeld´ von Michael Kobr und Volker Klüpfel


Damit wünsche ich euch noch einen schönen Vormittag. Bis bald und lest schön!
Eure Skylife

Donnerstag, 15. September 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 16] Brauchen wir Klassiker in der Schule?

Auch heute melde ich mich wieder mit der Classic Confessions bei euch. Ich hätte es ja schon gestern Abend gemacht, aber, puh, wenn jemand das verhindern konnte, dann mein Computer. Der werte Herr hatte nämlich die alles andere als witzige Idee, sich alle zwei Minuten aufzuhängen. Da kann sogar das Schreiben einer E-mail zur Aufgabe von einer halben Stunde werden. Und ist man dann mal fertig, ist das W-LAN aus. Naja, aber was soll´s, jetzt geht er ja wieder und ich habe noch ca. 2 Stunden Zeit, bevor ich für Runde 4 meines Vorkurses nach Ilmenau muss. Also habe ich mir gedacht, ich lass euch noch schnell die Classic-Confessions-Frage der lieben Antonia da. Vorhang auf!

Brauchen wir Klassiker in der Schule?


Oh Gott, schon wieder so philosophisch. Habe ich eigentlich mal erwähnt, dass ich überhaupt keine Ahnung von Philosophie habe? Ja? Nun, ich sage es gerne öfter. Ich habe keine Ahnung von Philosophie!

Über unser vermurkstes Schulsystem lasse ich mich an dieser Stelle nicht schon wieder aus. Es ist einfach nur ein Kraus. Nur so viel: Am Dienstag hat sogar eine der Lehrerinnen meiner alten Schule, die ich zufällig im Zug nach Erfurt getroffen habe, mir gegenüber erwähnt, dass die Abwählerei in der Oberstufe eigentlich alles andere als praktikabel ist. Und da reden wir nur von Thüringen. Wie es in den anderen Bundesländern aussieht, versuche ich mir gar nicht erst vorstellen. Aber 1. Wer hatte eigentlich die Idee, dass alle Bundesländer ein eigenes Schulsystem brauchen? Selbst der Prorektor für Bildung an meiner Uni hat bei der Eröffnungsveranstaltung für die Vorkurse darüber geredet, dass besagte Vorkurse wichtig sind, weil man nicht mehr davon ausgehen kann, dass die zukünftigen Studenten aus den unterschiedlichen Bundesländern ihr Wissen auf dem gleichen Niveau haben. Und 2. Wieso ändert die Regierung ständig das Bildungssystem ab, kürzt alles zusammen und macht es noch komplizierter? Ich bekomme das ja mit, weil meine Eltern Lehrer sind und sich gelegentlich darüber unterhalten. Und dabei müsste man doch vermuten, Bildung se wichtig und dementsprechend auch genügend Geld da!

Aber genug dazu. Um zurück zur eigentlichen Frage zu kommen: Ja, ich denke, man braucht Klassiker allgemein im Unterricht. Und dafür gibt es meiner Meinung nach mehrere Gründe. Zuallererst sind Klassiker nicht wirklich die leichteste Lektüre. Deshalb finde ich es gut, wenn einige Werke im Unterricht besprochen und dementsprechend auch verstanden werden. Denn, wenn man etwas nicht versteht, und das ist aufgrund der verwendeten Sprache durchaus möglich, dann legt man ein Werk nur umso schneller bei Seite und überlegt es sich zweimal, überhaupt nochmal einen Klassiker oder ein Buch allgemein in die Hand zu nehmen. Und das ist ja nicht das, was man erreichen möchte.

Außerdem schneiden Klassiker oftmals wichtige Themen an, mit denen man sich irgendwann auseinander setzen muss. Ich denke da vor allem an die Sache mit dem Tabubruch (wenn ihr wissen wollt, was ich damit meine, dann schaut euch doch mal hier meinen vorletzten Classic-Confessions-Post an). Somit lernt man auch, sich mit schwierigen Themen, die aber unter anderem auch das Fundament unserer Gesellschaft mit bilden, auseinander zu setzen und eine eigene Meinung dazu zu bilden.

Und das ist wohl der springende Punkt: Klassiker sind in unsere Gesellschaft fest integriert. Wenn man in ihr bestehen will, dann muss man einige Klassiker einfach kennen. Es geht einfach nicht anders. Und mal ganz ehrlich, die wenigsten Menschen nehmen freiwillig einen Klassiker in die Hand, wenn sie ihn nicht für die Schule lesen müssen. Also finde ich das einen guten Kompromiss.

Außerdem reden wir hier nicht nur vom Deutschunterricht. Ich finde es auch wichtig, in einigen anderen Fächern ebenfalls Klassiker zu lesen. In Fächern, in denen der Klassikerstoff zum aktuellen Thema passt. Ich denke da an "Im Westen nichts neues" oder "Unsere Mütter, unsere Väter" im Geschichtsunterricht. Oder an "Sofies Welt" im Ethikunterricht.

Wie seht ihr das? Gehören Klassiker in den Unterrichtsstoff oder nach Hause? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schaut euch hier den Mutterpost bei Lauter&Leise an. Ich wünsche euch noch einen schönen Nachmittag und hoffe, meine Zug noch zu erwischen. In diesem Sinne: Bis bald und lest schön!
Eure Skylife