Sonntag, 28. August 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 13] Wann war das letzte Mal, als du tatsächlich einen Klassiker gelesen hast und welcher war es?

So, damit melde ich mich nach anderthalb Wochen auch mal wieder bei euch. Madame hat ihren Urlaub bei den Großeltern nämlich richtig genossen, lange geschlafen und viele Dinge gemacht, die nichts mit Elektronik zu tun hatten (unter anderem drei Bücher zu lesen). Nun ist also die Zeit, die aus jeder Menge Stockbrot, nicht Kirschen, aber Brombeeren pflücken und Theaterbesuchen besteht auch vorbei. Im Nachhinein bleibt also festzustellen, dass ich nun wirklich fast alles fürs Studium und mein erstes eigenes Zimmer abseits der heimischen Geborgenheit zusammengesammelt habe, samt jeder Menge Kistchen und Kästchen und einem Wäschekorb. Ja, auch an so etwas will gedacht sein. Leute, unterschätzt die Wäschekörbe nicht! Und wenn ihr Shakespeares Sommernachtstraum in etwas modernerer Aufmachung erleben wollt, dann sind die diesjährigen Greifensteinfestspiele wirklich zu empfehlen. Wobei sie das eigentlich immer sind.

Und weil Madame so viel Spaß hatte, ist sie auch noch gestern zusammen mit einem (Kumpel-)freund auf ein Mittelalterstadtfest gegangen. Bei 33 Grad. In Mittelaltermarkt-tauglichen Klamotten, die aus dickem Leinenstoff bestehen. Wirklich, ich hatte schon bessere Ideen. Aber an sich war es wirklich toll. Wir sind halt erst nach um fünf hin, als es schon ganz, ganz langsam etwas kühler geworden ist, samt einer 1-Liter-Wasserflasche im Gepäck (was für meine Verhältnisse ziemlich groß ist, ich Trinke meistens zu wenig) und der wagen Aussicht, dass es in einer Innenstadt zwischen Häusern eigentlich auch schattig ist. Was ja auch so war. Der Handwerkermarkt war wie die vorangegangenen Jahre, in denen ich bereits zum Mittelalterstadtfest gegangen bin, wieder sehr gelungen. Die Musik war genauso bestechend gewählt wie das Showprogramm. Das Essen war köstlich. Und das "Spiel der König", das Schachspiel mit lebendigen Menschen, war einfach nur göttlich (ich sage nur: Die kleine zarte Bäuerin hat den großen, starken Turm mit einem Nudelholz zu Fall gebracht. Und die Nonne, im eigentlichen Schachspiel ja der Läufer, hat alle mit einem Kreuz erschlagen). Wirklich, es war einfach nur köstlich.

Doch ich vergesse ja ganz, worum sich dieser Post eigentlich drehen sollte: die dieswöchentliche Classic-Confessions-Frage der lieben Antonia. Und weil ich schon viel zu lange um den heißen Brei herumgeredet habe, folgt diese nun auf dem Fuße. Also, Vorhang auf!

Wann war das letzte Mal, als du tatsächlich einen Klassiker gelesen hast und welcher war es?


Oh, das ist nicht schwer zu beantworten. Ich habe ja bereits mehrfach erwähnt, dass ich Hamlet lese. Nun, jetzt habe ich ihn fertig gelesen. Und gleich darauf habe ich mir "Margos Spuren" aus einer Bibliothek geangelt, die ich für ihre gute Ausstattung loben konnte. Ich meine, sie hatte bereits "Harry Potter and the chursed Child", wenn auch auf Englich, und den neuen Roman von Kai Meyer, der erst im Frühjahr 2016 herauskam. Gut, dass ist inzwischen fast ein halbes Jahr, aber die Bibliotheken, die ich kenne, sind meistens nicht so schnell. Aber zurück zum Thema. Ich hatte ja bereits erläutert, dass ich John Green persönlich auch zu den Klassikern zähle, also: Den letzten Klassiker habe ich diese Woche beendet.
Im Moment lese ich übrigens, sollte es jemanden interessieren, die Selection-Reihe von Kiera Cass und überlege gerade, wie ich möglichst schnell an den dritten Teil komme, ohne den zweiten Teil beenden zu müssen. Was schwierig ist, bedenkt man, dass es nur noch anderthalb Kapitel sind. Aber dem Internet sei Dank gibt es ja Mittel und Wege. Zum Beispiel die Seite "seedread", über die Antonia letztens erst in ihrem Post Les´ dich grün berichtet hat (reinschauen lohnt sich).

Welchen Klassiker ich als nächstes lese, weiß ich noch nicht genau. Es wird wohl nun länger keiner der "klassischen" Klassiker werden, auch wenn ich mir ja erst die Neuadaption von Shakesperares "Sommernachtstraum" (oder in meinem Fall "Sommer-Traum-Nacht") als Theaterstück angesehen habe. Doch ich denke, ich gehe nicht falsch in der Annahme, "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak als Klassiker einzuordnen, und nachdem ich den Film kenne und auch mag, möchte ich nun auch endlich das Buch lesen.

Das war es für das erste mit meinem Kommentar (zum Wochenende ;) ). Welcher war euer letzter Klassiker? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schaut euch hier den Originalpost von Antonia an. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und morgen nicht ganz so überheizte Räume. Wer weiß, vielleicht ist für die überhitzten Schüler ja morgen ein Hitzefrei im Petto? Wir werden sehen. Bis zum nächsten Post und lest schön!
Eure Skylife

Mittwoch, 17. August 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 12] Welches moderne Buch hat für dich Klassiker-Potenzial?

Hallöchen und willkommen zurück! Bevor ich mich heute samt und sonders für anderthalb Wochen zu meinen Großeltern verabschiede (ja, so macht man das, wenn man darauf wartet, dass das Studium endlich losgeht: Man macht extra nochmal Ferien) (und versucht dem Hund wieder das Alleine-Bleiben beizubringen und bäckt Kuchen, der irgendwie ein wenig verkrüppelt ist) (aber genug davon, ich entwickele ja schon bei den Klammern die selben Tendenzen wie die liebe Antonia), lasse ich euch noch schnell die heutige Classic-Confessions-Frage da. Also, Vorhang auf!

Welches moderne Buch hat für dich Klassiker-Potenzial?


Ok, über Harry Potter und Herr der Ringe müssen wir nicht mehr reden. Die sind ja inzwischen schon echte Klassiker, zumindest in der Fantasy-Literatur. Und eigentlich auf so (#Fantasyrulestheworld). Und warum? Weil sie einfach genial sind. Nein, wirklich. Auch, weil sie jeder kennt und sie geniale Verkaufszahlen haben und man immer noch über sie spricht. Aber vor allem, weil sie zum einen eine gute, spannende Geschichte erzählen, zum anderen, weil man immer wieder philosophisch tiefgründige Passagen findet, die sich mit grundlegenden Dingen unserer Gesellschaft wie Vertrauen, Verantwortung, Freundschaft, dem Umgang mit Tod etc. pp. beschäftigen. Und diese Liste könnte man fast endlos fortsetzen.

Allerdings finde ich auch, dass vor allem die John-Green-Bücher absolutes Klassiker-Potenzial haben (ich nehme jetzt einfach die Mehrzahl/alle, obwohl ich bis jetzt erst zwei von ihnen kenne und, Schande über mich, "Eine wie Alaska" immer noch nicht zu lesen geschafft habe). Warum? Weil John Green es einfach versteht, bewegende und tiefgründige Bücher zu schreiben. Weil er es versteht, philosophisch wertvolle Bücher zu schreiben. Und ich sie einfach liebe.  Ich meine, Krebsgeschichten gibt es viele, aber es gibt nur ein "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (mit seinen epischen Mono-/Dialogen über Liebe und Unendlichkeiten und solche Dinge). Und es gibt unendlich viele Jugendbücher über Freundschaft/Liebe, aber es gibt nur einmal "Margos Spuren". Und das will was heißen. Also bitte, lest sie. Im Ernst, LEST SIE! Sie sind einfach episch!

Damit wünsche ich euch noch einen angenehmen Mittwoch (Kopf hoch, die Woche ist schon wieder zur Hälfte vorbei). Ich melde mich nächste Woche wieder bei euch. Bis dahin: Lest schön!
Eure Skylife

[Erstis´ Life - Crashkurs] oder Das Chaos mit der Studienbewerbung


So, nun bin ich ein (fast vollständig) immatrikulierter Erstjahresstudent und habe letzten Endes doch irgendwie ein wenig Bammel vor dem, was da nun kommen mag. Und reicher an Informationen bin ich auch, Informationen, die so ziemlich jeder Student sammelt, die aber für abgehende Abiturienten einen Weltunterschied bedeuten. Und weil ich die nun einmal habe und "spätere Generationen" (Gott, fühlt ihr euch bei solchen Formulierungen auch immer so alt? Ja? Nein? Vielleicht?) eben nicht, werde ich euch damit nicht verschonen, so leid es mir tut. Ich habe mich nämlich in einigen Punkten ziemlich unvorbereitet gefühlt und das möchte ich anderen ersparen. Deshalb kommt unter der Rubrik "Erstis´ Life - Crashkurs" künftig ein bunter Mix aus allgemeinen Tipps und eigenen Erfahrungen. Und das hoffentlich relativ regelmäßig. Ihr könnt euch also schon mal in freudiger Erwartung die Hände reiben und aufgeregt im Kreis hopsen, was ich gerade zu unterdrücken versuche.
Voller Vorfreude
Eure Skylife

Freitag, 12. August 2016

Wölkchens Freitagsfragen #3

So, nun sitze ich heute wieder hier und zerbreche mir den Kopf darüber, was ich alles noch fürs Studium brauche und welchen verdammten Drucker ich mir zulegen soll (Kundenrezensionen auf Amazon vergleichen wird wohl nie meine Lieblingsbeschäftigung werden, wirklich Leute, das ist nicht schön). Und nebenbei habe ich auch noch herausgefunden, dass mein Unileben bereits losgehen wird, ehe ich - so war es zumindest geplant - umziehen werde. Also auch das Pustekuchen. Naja, zur Not kann ich ja immer noch bei einem Freund übernachten ;). Da kommen mir die heutigen Freitagsfragen von Frau Wölkchen gerade recht. Also, Vorhang auf!

1. Welches ist deine liebste Buchtriologie?


Ach, schade, dass ich jetzt nicht mehr mit Eragon aufwarten kann. Aber das sind ja vier und nicht drei Bücher. Also, mal überlegen. Da gibt es so einige, die ich sehr mag. Angefangen bei Silber von Kerstin Gier über Reckless von Cornelia Funke und Die Tribute von Panem von Suzanne Collins bis hin zu Herr der Ringe von J.R.R.Tolkien. Ja, wie man merkt, bin ich im Fantasy-Genre zu Hause. Aber letzten Endes werden sie wohl nicht mit der einen Buchreihe mithalten können, zumindest in meinen Augen, die ich bei Fragen nach meinen Lieblingsbüchern immer mit angebe: Die Prinz-der-Schatten-Reihe von Torsten Fink.

Für diejenigen unter euch, die die Bücher nicht kennen (und das werden wahrscheinlich die meisten sein), nur so viel: Es geht um Assassinen, die auch noch eine magische Begabung besitzen und sich in "Schatten" tarnen können, weshalb sie auch diesen Namen tragen. Der Hauptcharakter ist einer von ihnen, hat sein Gedächtnis verloren und allerlei Probleme damit, seine durchgeknallte Verwandtschaft aufzuhalten, die Welt zu erobern/zu zerstören. Und nebenbei wird ihm auch noch der Mord angehängt. Eine in meinen Augen unübertroffene Mischung. Und allemal lesenswert. Bei mir hat die Reihe sogar so weit geführt, dass ich mir die nächsten drei Bücher von Torsten Fink unbesehen und bis jetzt auch leider noch ungelesen gekauft habe, weil mir sein Schreibstil und seine Ideen so gut gefallen haben. Also an dieser Stelle eine ganz dicke Empfehlung von mir. Wirklich, Leute, LEST SIE!

2. Hast du neben dem Lesen noch eine andere Leidenschaft? Welche ist es?


Sogar ziemlich viele, wenn ich das so behaupten darf. Ich spiele Gitarre und male gerne Mandalas (also die neueren, die jetzt immer populärer werden und nicht nur aussehen wie konzentrische Kreise). Und ich schaue gerne Filme und Serien. Und natürlich darf ich auch nicht vergessen zu erwähnen, dass ich Kunst- und Einrad fahre.

Weil die meisten sich unter "ich fahre Kunstrad" nichts vorstellen können, gibt es hier eine kurze Beschreibung für euch. Nein, ich jongliere nicht irgendwie und trällere ein Lied dabei. Auf gar keinen Fall (An dieser Stelle möchte ich nicht vergessen zu erwähnen, dass ich mit Bällen der größte Dussel auf der Welt bin). Beim Kunstradfahren macht man zum Beispiel so Sachen, wie sich mit einem Fuß auf den Lenker und mit einem in den Sattel zu stellen. Oder mit beiden auf den Lenker. Oder mit beiden auf den Sattel, ganz nach Bedarf und können. Also insgesamt Übungen auf einem Rad in einer Halle auf geradem Fußboden. Und nach Möglichkeit nicht herunterfällt ;). Zur besseren Anschaulichkeit findet ihr hier ein Video von einem der besten Fahrer, die ich kenne, nämlich David Schnabel. Aber so weit bin ich noch lange nicht.

Leider muss ich jetzt mit Kunstrad aufhören, weil ich für mein Studium wegziehe und es in der näheren Umgebung keinen Verein gibt. Aber im Unisportzentrum gibt es ein so reichhaltiges Sportangebot, da werde ich sicher eine neue Leidenschaft entdecken (im Moment liebäugele ich mit Cheerleading, übrigens auch eine der viel zu Klischee-belasteten Sportarten, und Selbstverteidigung für Frauen)

Was nun aber meine größte Leidenschaft ist, dass weiß ich nicht so recht. Ich habe zwei verschiedene Sachen zur Auswahl:
1. Ich puzzle (ehrlich jetzt, lacht nicht!) und höre nebenbei Hörbücher. Hörbücher, keine Hörspiele, die mag ich nicht so gerne.
2. Ich schreibe selbst. Ich hatte ja bereits in meinem letzten Beitrag die Sache mit den eigenen Geschichten ein wenig ausführlicher beschrieben, deswegen halte ich mich jetzt ein wenig zurück. Gott, hätte ich gewusst, dass bei den Freitagsfragen so eine Frage dabei ist, hätte ich euch vorher verschont, ich schwöre es! Nun ist es aber nicht mehr zu ändern bzw. wird nicht mehr geändert, deshalb belasse ich das jetzt auch dabei.

Was ist eure Lieblingsbuchtriologie? Und was habt ihr für geheime oder weniger geheime Leidenschaften? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier den Originalpost auf Wölkchens Bücherwelt. Habt noch einen schönen Abend und ein entspanntes Wochenende. Und lest schön!
Eure Skylife

Mittwoch, 10. August 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 11] Was ist dein klassisches Lieblingsdrama?

Nachdem die letzten Tage zwischen den Seiten verschwunden sind, melde ich mich wieder bei euch mit der heutigen Classic-Confessions-Frage der lieben Antonia. Nun, der erste Satz mag etwas seltsam klingen, hat aber durchaus seine Berechtigung in mehrfacher Auslegung. Zum einen habe ich die letzten Tage viel gelesen, zum anderen höre ich im Moment "Die Seiten der Welt" als Hörbuch. Der vielleicht aber wichtigste Grund ist ein ganz anderer: Ich schreibe selbst viel.

Ich habe es euch gegenüber noch nicht erwähnt, aber ich darf mich selbst Autorin nennen, auch wenn ich dieser Bezeichnung in meinen Augen noch lange nicht würdig bin. Begonnen hat diese Sache letztes Jahr im Herbst. Da habe ich an meinem ersten Schreibwettbewerb teilgenommen und gleich einen Preis gewonnen. Oder besser gesagt hat es nicht letztes Jahr begonnen, sondern schon ein wenig eher, in der 9. Klasse. Da habe ich angefangen, meine erste eigene Geschichte, die irgendwann einmal veröffentlicht werden sollte zu schreiben. Oder eigentlich schon in der 4. Klasse, denn seit dem schreibe ich eigene Geschichten, auch wenn sie diesen Namen nicht wirklich verdient haben.
Nun, jetzt jedenfalls habe ich bereits an zwei weiteren Schreibwettbewerben teilgenommen, bei denen ich bei einem noch auf die Auswertung warte. Der eigentliche Grund ist der, dass ich nach ziemlichen Herumgestümper mein Buch neu angefangen habe, auf das es diesmal etwas wird. So, wieder ein Geheimnis weniger, das ich vor euch habe. (Außer meinem Namen, aber keine Sorge, den behalte ich noch ein wenig für mich. Sonst wird es doch zu langweilig)

Aber was schreibe ich da, jetzt bin ich schon ganz vom Thema abgekommen. Jetzt ist es erstmal Zeit für die Frage. Also, Vorhang auf!

Was ist dein klassisches Lieblingsdrama?


Nun, wie ihr sicher mitbekommen habt, habe ich in letzter Zeit viel über Hamlet erzählt. Tatsächlich bin ich mir relativ sicher, dass ich diesen auch als mein Lieblingsdrama ansetzen würde. Auch wenn meine Auswahl nicht ganz so groß ist, weil sich meine Dramenkenntnis bis jetzt größtenteils auf Schullektüre beschränkt und da auch nicht so besonders viele behandelt wurden (6 oder 7, wenn mich nicht alles täuscht). Und sind wir mal ehrlich, wenn ein Buch komplett im Unterricht auseinander gepflügt wurde, vergeht einem die Lust darauf ziemlich schnell.

Das war es fürs erste von mir. Habt ihr auch ein Lieblingsdrama? Dann schreibt es mir doch in die Kommentare oder schaut hier beim Originalpost der guten Antonia vorbei. Bis bald und bis dahin: Lest schön!
Eure Skylife

Montag, 8. August 2016

Montagsfrage: Ein Blick zurück - wie bist du zum Bücherwurm geworden?

So, nun gehen auch die Tage zu Ende, die ich sinnvoll in das Wiedersehen von Freunden investiert habe, die ich hoffentlich bald und leider weniger bald wiedersehen werde, quasi ein letztes Mal, ehe ich mein Studium in ca. 2 Monaten beginnen werde. Und meine Bewerbung ist auch endlich in den Briefkasten gewandert, dem neuen Lebensabschnitt steht also nichts mehr im Wege. Ehe ich also bald in Umzugskartons packen, dem Besorgen allerletzter Kleinigkeiten und jeder Menge Angst und Stress verschwinde, widme ich mich erstmal noch der heutigen Montagsfrage. Ja, wirklich mal auf den Tag genau, ich bin auch sehr positiv von mir überrascht. Vielleicht wird das mit dem Organisationstalent doch noch irgendwann etwas. Also, Vorhang auf!

Ein Blick zurück - wie bist du zum Bücherwurm geworden?


Das kann ich sogar noch relativ genau sagen, ob ihr´s glaubt oder nicht. In der fünften und sechsten Klasse haben wir in unserer Schule immer einen Lesewettbewerb. Und bei dem in der fünften, erinnere ich mich, war ich ziemlich verzweifelt und wusste nicht, welches Buch ich mitnehmen wollte, weil ich hauptsächlich Bücher hatte, die für das Alter zu, nun, sagen wir, einfach waren, und habe mich letzten Endes für Ronja Räubertochter entschieden (zu dem Nicht-wirklich-Problem trug übrigens auch bei, dass ich die meisten Bücher von meinem Vater hatte vorgelesen bekommen und noch nicht wirklich selbst las). Bei dem selben Wettbewerb hatte ein Junge "Eragon" von Christopher Paolini mit und das hatte mich so gefesselt, dass ich es dann unbedingt selbst lesen wollte. Und danach habe ich nicht mehr wirklich aufgehört zu lesen.

Ich teile übrigens die weit verbreitete Meinung, Eragon sei ein schlechtes Buch, nicht. Die Faszination vom ersten bewussten Lesen ist nie wirklich verflogen, deshalb liebe ich dieses Buch immer noch fast abgöttisch. Dieses war mein erstes wirklich eigenes. Erst danach kamen unter anderem auch Harry Potter, Herr der Ringe, Twilight und Percy Jakson.

Wir war das denn bei euch? Könnt ihr euch noch an den Moment, als ihr bewusst angefangen habt zu lesen, erinnern? Oder zieht sich der Bücherwurm durch euer gesamtes Leben, ohne Anfang und Ende? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schaut euch hier den Originalpost von Buchfresserchen an. Ich wünsche euch noch einen schönen Montagabend.
Eure Skylife

Freitag, 5. August 2016

Wölkchens Freitagsfragen #2

1. Wie groß ist dein SuB aktuell? Ist es dir egal, wenn dein SuB sehr hoch ist oder versuchst du ihn kontinuierlich abzubauen?


Vielleicht fange ich heute damit an, für die, die mit solchen Begriffen ein paar Probleme haben, erstmal zu erklären, was ein "SuB" überhaupt ist. Also, SuB ist die Abkürzung für "Stapel ungelesener Bücher", welche mir bereits vorher auf Facebook begegnet war, also durchaus als geläufig bezeichnet werden darf.

Ich persönlich hatte ja bereits vorher geschrieben, dass ungefähr mein halbes Bücherregal ein SuB ist. In Zahlen wären das 50 Bücher, die immer noch darauf warten, von mir gelesen zu werden, was mich doch ein wenig überrascht, weil ich meinen SuB höher in Erinnerung hatte. Also wohl doch nicht das halbe Bücherregal, sondern etwas weniger.

Woran man sehen kann, dass ich 1. schon etwas länger nicht mehr nachgezählt habe und 2. ich selbstverständlich kontinuierlich daran arbeite, alle meine Bücher irgendwie irgendwo irgendwann (ich mag diese Anspielung auf Nenas Lied) einmal zu lesen. Und dass ich nach meiner Leseflaute von über einem halben Jahr, in dem sich ganz schön viel angesammelt hatte, doch ganz gute Fortschritte in der Abarbeitung gemacht habe. Im Übrigen besteht eine weitere Maßnahme darin, dass ich schon sehr lange keine Bücher mehr aus unserer örtlichen Bibliothek ausgeliehen habe, sondern erst einmal meine eigenen lese.

Letzten Endes ist es mir nicht ganz egal, wie hoch mein SuB ist. Wenn mich Bücher interessieren, dann kaufe ich sie auch, egal wie viele noch darauf warten gelesen zu werden. Aber ich kaufe mein Bücher, um sie auch zu lesen und nicht nur, um sie im Schrank stehen zu haben. Deshalb wird irgendwann jedes einmal gelesen. Mindestens.

2. Was ist/war dein Lieblingsfach in der Schule?


Ich habe solche Fragen eigentlich schon immer gehasst, weil sie nach einer eindeutigen Antwort verlangen. Und weil sich die meisten Leute nicht mit der Antwort "Ich mag fast alle Fächer" zufrieden geben. Dabei kann ich mich nun einmal nicht so direkt festlegen, weil ich 1. eben viele Fächer mag, 2. in vielen auch nicht allzu schlecht stand, allen voran in den Naturwissenschaften, 3. jedes Fach Dinge beinhaltet, die man mag, und andere, die man eben nicht mag, und 4. das Ganze meist auch sehr subjektiv ist und vom unterrichtenden Lehrer abhängt. So war das beispielsweise bei mir mit Physik. Am Anfang in der 7. Klasse habe ich es gehasst, weil ich die Lehrerin nicht mochte, und am Ende der 12. war es stellenmäßig so weit gestiegen, dass ich überlegt hatte, Physik zu studieren (was im Übrigen immer noch mein Notfallplan ist). Einfach, weil ich einen super Lehrer hatte und mir Physik Spaß gemacht hat.

Also, lange Antwort zu einer eigentlich sehr einfachen Frage: Ich war ziemlich gut in der Schule und hatte meistens nette Lehrer, weshalb ich kein Fach irgendwie zu meinem Hassfach machen konnte. Letztendlich werden meine Lieblingsfächer wohl Deutsch, Geschichte und Physik gewesen sein, auch, wenn ich mich aus oben genannten Gründen da nicht so festlegen möchte.

Ich wünsche euch noch einen entspannten Nachmittag. Wenn ihr eure Meinung zu diesem Thema loswerden wollt, dann hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schaut euch hier den Originalpost von Frau Wölkchen an. Bis bald und Lest schön!
Eure Skylife

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 10] Überdramatisiertes Buchende in einem Klassiker

Nach einer Woche, die größtenteils durch die fast täglich stattfindende Fahrschule geprägt wurde, melde ich mich heute wieder etwas zu spät mit der wöchentlichen Classic-Confessions-Frage bei euch zurück. Doch ich will gar nicht groß um den heißen Brei herumreden. Also, Vorhang auf!

Überdramatisiertes Buchende in einem Klassiker


Dieses Mal ist es, wie ihr sehen könnt, nicht direkt als Frage formuliert, aber trotzdem kein uninteressantes Thema. Trotzdem werde ich euch enttäuschen müssen. Ich habe bis jetzt noch kein einziges Buch gelesen, dass ein zu unerwartetes Ende bzw. eines hatte, dass zu dramatisch geschrieben wurde. Auch wenn mir gerade auffällt, dass dies nur bei den Klassikern gilt. Denn wer "Das Drachentor" von Jenny-Mai Nuyen gelesen hat, der weiß, was es bedeutet, wenn am Ende wirklich alle Charaktere eines Buches sterben. Und das waren nicht wenige. Doch da dieses Buch nicht als Klassiker eingeordnet werden kann, zählt es nicht, also: Nein, ich kenne keinen Klassiker, der zu dramatisch für meine Nerven und Verhältnisse war. Wobei Antonia mit ihren Ausführungen zu Hamlet auch nicht ganz unrecht hat. Aber es war noch im Rahmen.

Und ich hatte - Gott sei Dank - auch noch nie ein Buch, dass ich am liebsten aus dem Fenster geworfen hätte. Der einzige Grund, warum ich bis jetzt Bücher zur Seite gelegt habe, ohne sie auszulesen, ist eine dumme Angewohnheit von mir. In wirklich jedem Buch lese ich bereits vorher hinten. Spätestens, wenn ich in der Hälfte bin, blättere ich vor lauter Neugier einige Seiten vor, teilweise bis ganz zum Ende. Deshalb ist es auch schon vorgekommen, dass ich Bücher zur Seite gelegt habe, weil mir dadurch einfach die Lust aufs Lesen vergangen ist. Also ein kleiner Tipp am Rande: Bleibt am besten auf eurer aktuellen Seite und blättert nicht weiter vor.

Das war es von mir fürs erste zu diesem Thema. Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und denjenigen, die bald wieder in die Schule müssen, ein paar angenehme letzte Ferientage.
Eure Skylife

Dienstag, 2. August 2016

Montagsfrage: Welche Bücher dürften in eurem Koffer nicht fehlen, wenn ihr jetzt in Urlaub fahren würdet?

Auch diese Frage kommt wieder etwas später, aber die Erklärung habe ich euch ja bereits in meinem letzten Post geliefert: Ich war einfach nach dem Madeira-Urlaub noch nicht wieder sehr aktiv in meinem (noch sehr) kleinen Stückchen Internet. Trotzdem möchte ich nicht auf die dieswöchentliche Montagsfrage von Buchfresserchen verzichten. Also, Vorhang auf!

Welche Bücher dürften in eurem Koffer nicht fehlen, wenn ihr jetzt in Urlaub fahren würdet?


Ich war zwar gerade erst im Urlaub (wie wahrscheinlich inzwischen jeder mitbekommen haben sollte, aber es war so schön, dass man es ruhig immer wieder erwähnen kann), aber nach dem Urlaub ist ja bekanntermaßen vor dem Urlaub, also:

1. 1815 - Blutfrieden von Sabine Ebert
2. Hamlet von Shakespeare
3. Selection von Kierra Cass
4. Die Bücherdiebin von Markus Zusak

Natürlich wären das nicht alle, aber ich habe ein etwas anderes System entwickelt (bzw. mir bei Facebook abgeschaut), um zu entscheiden, welches Buch ich als nächstes lese: Ich lose sie aus. Nein, ohne Scheiß. Ich schreib kleine Zettelchen mit dem Buchtitel, werfe sie in eine Tüte und ziehe dann einen (oder auch zwei oder drei, ganz nach Bedarf) heraus und das Buch wird dann gelesen. Das ist ganz einfach dem Umstand geschuldet, dass ich mich nie entscheiden kann.

Diese vier Bücher haben allerdings alle eine andere Rechtfertigung als die Auslosung. Die ersten beiden lese ich im Moment (Nummer 1 war leider zu dick, um es mit in den Urlaub zu nehmen und mit Hamlet bin ich noch nicht ganz fertig) und ich kann sie beide nur empfehlen. Wirklich. Lest sie. Ganz, ganz dicke Empfehlung. Die anderen beiden spuken mir schon viel zu lange im Kopf herum, um sie noch zu ignorieren und haben mich zu sehr gefesselt, als das ich noch länger warten könnte.

Das war´s erstmal von mir. Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder seht euch hier den Originalpost von Buchfresserchen an. Macht´s gut.
Eure Skylife

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 9] "Welchen Klassiker liest du gerade, beziehungsweise: Welcher Klassiker steht als nächstes auf deiner Leseliste?"

So, nach einigen Tagen Abstinenz melde ich mich heute doch noch bei euch mit der allwöchentlichen Classic-Confessions-Frage. Und nein, ich wurde nicht entführt oder mein Laptop sabotiert oder so etwas (wobei man das mit dem Laptop im Moment wirklich denken könnte). Ich habe nur nach dem Urlaub 1. fast jeden Tag Fahrschule, 2. endlich meine Studienbewerbung in produktive Bahnen gelenkt uns 3. eine Serie gefunden, die einfach nur süchtig macht, und die ich mir nun in fast jeder freien Minute ansehe (ohne Scheiß jetzt, "Teen Wolf" macht wirklich süchtig >sagte sie und überlegte, ob sie heute noch die dritte Staffel anfängt<). Aber nun gut, man kann sich nicht die ganze Zeit in Oh-mein-Gott-Panikzuständen vor dem Studium ergehen oder die eigene Gesundheit beim Autofahren oder Serienmarathon gefährden. Also, Vorhang auf!

Welchen Klassiker liest du gerade, beziehungsweise: Welcher Klassiker steht als nächstes auf deiner Leseliste?


Diese Frage trifft sich heute sehr gut, denn ich kann mich im Moment tatsächlich zur ersten Gruppe zählen. Und im Moment ist das Objekt der Begierde Shakespeares Hamlet (also Lesewut, mensch, woran ihr wieder denkt), bei dem ich nach den doch nicht mehr so ausführlichen Pooltagen im Urlaub inzwischen im 4. Akt 4.Szene bin. Da bin ich angesichts der doch nicht ganz modernen Deutsch auch ein klein wenig stolz auf mich. Und außerdem macht es sich ganz gut, wenn man bei jeder Gelegenheit mit Hamlet-Zitaten auftrumpfen kann. Der Rest ist Schweigen ;-)

Welchen Klassiker ich allerdings nach Hamlet lese, habe ich noch nicht entschieden. Ist auch nicht so verwunderlich angesichts der Tatsache, dass 1. mein Bücherregal fast zur Hälfte aus ungelesenen Büchern besteht und 2. diese nicht unbedingt als Klassiker einzuordnen sind. Wenn ich allerdings ein wenig auf "moderne Klassiker" eingehe, so könnte ich wahrscheinlich Markus Zusaks Roman "Die Bücherdiebin" als solchen einordnen und dieses Buch steht definitiv sehr weit oben auf meiner To-Do-Liste in Sachen Lesen.

Wenn ihr selbst euren Senf zu diesem Thema abgeben wollte, dann schaut euch doch mal den Originalpost der lieben Antonia an oder hinterlasst mir einen Kommentar. Ich wünsche euch noch einen schönen Dienstag.
Eure Skylife