Donnerstag, 23. Juni 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 4] Habt ihr einen Lieblings-Kinderbuchklassiker und wenn ja: Welchen und warum?


So, nach einem viel zu heißen Tag und meiner beinahe Denaturierung nach einer (leider) notwendigen Radtour zum Praktikumsort (30 Minuten in praller Sonne, es war die Hölle!) (Wer zum Teufel hatte so eine bescheuerte Idee?) melde ich mich heute mit einem Tag Verspätung mit meiner Beantwortung von Antonias heißgeliebter "Classic Confession" bei euch. (Gestern war das selbe Theater wie heute, nur hatte ich auch noch Zeitdruck und dann gerade einmal fünf Minuten zu  Hause, ehe ich wieder los musste.)

Habt ihr einen Lieblings-Kinderbuchklassiker und wenn ja: Welchen und warum?


Ach, bei Kinderbüchern muss ich immer an die Zeit denken, in der ich morgens zu meinen Eltern zum Kuscheln ins Bett gekrabbelt bin und ich so lange gequengelt habe, bis mein Vater endlich etwas vorgelesen hat. Wobei mir im Nachhinein auffällt, dass es meistens "Asterix & Obelix", das "Mosaik" oder ein Buch war, was wir nur das "Zwergenbuch" nannten, weil es in diesem um Zwerge und ihre Abenteuer ging. Da aber das nicht wirklich als Kinderbuch, geschweige denn als Klassiker gewertet werden kann, bringt mich das bei der Beantwortung der Frage leider nicht weiter.

Aber wenn ich weiter überlege, dann drängt sich in Verbindung mit Kinderbuch, Klassiker und meiner Kindheit ein Name deutlich in den Vordergrund: Astrid Lindgren. Ich habe nie (Asche auf mein Haupt) alle ihre Bücher gelesen, aber ich kenne so gut wie alle Geschichten (bevorzugt durch Verfilmungen). Es ist für mich die wichtigste Kinderbuchautorin, weil sie zum einen natürlich großartige Bücher schreibt und weltberühmt ist usw, usw. Andererseits sind da zwei Dinge, die mir persönlich wichtig sind: Zum einen hat meine beste Freundin, die eigentlich nicht gerne liest, in ihrer Kindheit viel von Astrid Lindgren gelesen hat und wir dann immer darüber geredet und gelacht haben. Ich glaube sogar, dass sie mich damals erst mit meiner "Lesewut" infiziert hat. Außerdem ist "Ronja Räubertochter" das erste Buch, das ich bewusst gelesen habe, auch mehrfach, und als mein erstes "richtiges Buch" in Erinnerung behalten habe (und übrigens auch noch im Schrank stehen habe).

Zu meiner Schande kann ich "Harry Potter" nicht als einen meiner Lieblingskinderbuchklassiker zählen. Natürlich muss man Harry Potter gelesen haben. Aber ich persönlich habe das erst als Jugendlicher getan, lange nach Astrid-Lindgren-Zeiten. Ich erinnere mich, dass mein Großvater einmal Harry Potter Teil 2 als DVD mitgebracht hatte und mir zeigen wollte, ich jedoch so lange rum geschrien habe, bis er es ausgemacht hat, weil ich die Sache mit Dobby und der Torte gehasst habe. Tja, nun sieht das natürlich ganz anders aus und natürlich zähle ich inzwischen (wie fast jeder, glaube ich) "Harry Potter und der Stein der Weisen" zu den wirklich besten Kinderbuchklassikern. Wie sich manche Dinge im Lauf der Zeit doch ändern.

An dieser Stelle möchte ich es auch nicht versäumen, die besondere Stellung von Kinderbücher hervorzuheben. Es ist schwer, eine für Kinder geeignete Geschichte zu schreiben, die auch lesenswert ist und eine spannende, aufregende Handlung erzählt. Und dabei natürlich nicht auf die notwendige Tiefe und die fast noch wichtigere Botschaft verzichtet, ohne die ein Buch eben kein Buch ist. Aber eben so, dass auch Kinder es verstehen und keine Albträume bekommen, sondern die Geschichte immer wieder hören/lesen wollen. Ich möchte C.S.Lewis zitieren, der sagte: "Kein Buch ist es wert, von Kindern gelesen zu werden, wenn es nicht auch von Erwachsenen gelesen werden kann." Das bringt es eigentlich auf den Punkt, denn Kinderbücher müssen deutlich mehr leisten als Bücher für Erwachsene.

In diesem Sinne: Lest schön. Und schaut bald wieder hier vorbei!
Eure Skylife

Montag, 20. Juni 2016

Montagsfrage: Magst und liest du Gedichte/Gedichtbände?

So, dann versuche ich mich auch einmal an der Montagsfrage von Buchfresserchen, auf die mich meine liebe Freundin Antonia mit ihren regelmäßigen Posts gebracht hat. Also, Vorhang auf:

Magst und liest du Gedichte/Gedichtbände?


Ja. Ein dickes, fettes und endgültiges Ja. Ich liebe Gedichte. Und  ergehe mich in ihnen, so oft sich mir eine Gelegenheit dazu bietet. Ich liebe es, wenn ich die gereimten Zeilen lese und es berührt mein Herz, im wunderbaren Rhythmus der Worte verschwinden zu können. Ich. Liebe. Es.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wann meine große Faszination für Gedichte anfing. Vermutlich liegt es unter anderem an den Gedichten, die wir im Unterricht behandelt haben. Man muss dazu sagen, dass ich zwar immer Panik vor Gedichtleistungskontrollen hatte (genau genommen habe ich sie gehasst), aber es mir große Freude bereitete, "Der Zauberlehrling" und "Der Osterspaziergang" von Goethe, "John Maynard" von Theodor Fontane und Co zu lernen und aufzusagen. Aber besonders gepackt hat es mich, als wir für die Schule "Deutschland. Ein Wintermärchen" von Heinrich Heine in Auszügen lesen sollten und ich so begeistert war, dass ich das gesamte Werk gelesen und sogar meine Lieblingspassagen auswendig gelernt habe. Das war Liebe auf den ersten Blick.

Zu meiner großen Freude kann ich vermerken, dass ich zwei Gedichtbände mein eigen nenne. Da wäre zum einen ein Gedichtband mit Werken Goethes und zum anderen eine Ausgabe mit sämtlichen Gedichten Heinrich Heines. Und natürlich "Deutschland. Ein Wintermärchen", ebenfalls von Heine, wobei ich mir nicht so sicher bin, ob das direkt als "Gedichtband" gewertet werden kann. Ich schätze einfach mal ja.

Am liebsten lese ich Gedichte übrigens, wenn es gerade besonders stressig oder aufregend für mich ist. Ich habe festgestellt, dass es kaum etwas Beruhigenderes gibt, als der Rhythmus gesprochener, gereimter Worte. Geht es euch auch so? dann hinterlasst mir einen Kommentar oder beantwortet selbst Buchfresserchens wöchentliche Montagsfrage.

Ich wünsche euch noch einen entspannten Abend (vielleicht sogar mit ein paar Gedichten?).
Eure Skylife

Mittwoch, 15. Juni 2016

Abi und der ganze Rest

So, seit Samstag ist meine schulische Laufbahn nach der feierlichen Zeugnisübergabe offiziell beendet! Aber im Anbetracht der Tatsache, dass es an unserer Schule einige nicht ganz uninteressante Traditionen gibt, will ich euch diese nicht vorenthalten. Also, Vorhang auf:

Nachdem die Prüfungen bereits gelaufen waren und wir auch unsere Prüfungsergebnisse kannten, durften wir uns bereits am Freitag ein letztes Mal in unserer Schule einfinden. An diesem Tag fand die "offizielle Verkündung" der Abiturergebnisse statt, nachdem wir bereits einige Fotos über uns hatten ergehen lassen. Danach wurden wir "einmal in unserem Leben gekrönt", so oder ähnlich formulierte es unserer Schulleiter. An unserer Schule gibt es nämlich die Tradition, dass die Schüler der 11. Klassen am Morgen aus Eichenlaub Kränze binden und sie dann den Abiturienten aufsetzen. Nach weiteren (gefühlten hundert) Fotos zogen wir dann samt Grünzeug und (hoffentlich nicht allzu viel) Viehzeug in den Haaren zu einer weiteren Tradition, nämlich der Pflanzung einer Säuleneiche (deren Laub irgendwann die Frisuren späterer Jahrgänge von Abiturienten ruinieren und mit Käfern anreichern wird). Zu guter letzt folgte der Empfang durch den Bürgermeister und der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt (wieder eine Tradition) (wieder begleitet von viel zu vielen Fotos).

Gestern dann war die feierliche Zeugnisübergabe. Nachdem erst einige Gedichte rezitiert wurden und Lieder/Musikstücke vorgespielt, wurden zwei Reden gehalten, einmal von unserem (jetzt ja ehemaligen) Schulleiter und die zweite von einer Schülerin. Bevor wir endlich alle unsere Zeugnisse bekamen, wurden noch einige Sonderpreise vergeben: zwei Abiturpreise für die beiden besten unseres Jahrganges, die beide mit 1,0 abgeschlossen hatten, Sonderpreise für Verdienste um unsere Schule, von denen ich einen bekam, und der Abiturpreis für Mathematik und der Abiturpreis für Physik, die ebenfalls beide an mich gingen (ohne Spaß jetzt, war wirklich so!) (#Streberforthewin, obwohl das auch nicht ganz passt). Dann endlich wurden die Zeugnisse übergeben (und schon wieder etliche Fotos geschossen). Nachdem auch noch die Goldenen Abiturienten, also die Leute, die das Abitur vor 50 Jahren bestanden, geehrt wurden, war die Zeremonie nach zweieinhalb Stunden (man könnte fast sagen endlich) zu Ende.

Am Abend fand der Abiturball als krönender Abschluss statt. Begonnen wurde der Ball mit einem Walzer der Abiturienten mit ihren Eltern, also Mädchen mit dem Vater und Jungen mit der Mutter. Klingt fast so lustig wie es war. Vor allem natürlich, wenn man bedenkt, dass viele Eltern gar nicht tanzen können und bei den Abiturienten auch nicht unbedingt alles von der Tanzstunde in der 9. Klasse übrig geblieben ist. (Ich persönlich hatte übrigens vorher noch einmal mit meinem Vater Walzer geübt, was durchaus nötig war.) An sich war es ein schöner Abend. In weiser Voraussicht hatte ich einen (Kumpel-)Freund mitgenommen, der auch wirklich tanzen konnte. Das einzige Manko war die Bedienung, die wirklich lausig war. Ich meine, wir mussten zwischendrin eine halbe Stunde auf eine Flasche Wasser warten und irgendwann kamen gar keine Kellner mehr, obwohl der Ball noch lange nicht vorbei war. Und die organisierte Musikgruppe entpuppte sich auch nicht als die allerbeste Wahl, denn stimmungstechnisch grenzte es zwischendrin teilweise fast an eine Katastrophe. Kein Wunder, dass viele Abiturienten aus dem Saal an die frische Luft flüchteten, um sich unterhalten zu können und sich Getränke vom nahe gelegenen Rummel zu holen. Gott sei Dank spielte auch unsere Schulband, was quasi den ganzen Abend rettete. Aber naja. So schlimm, wie es bei meinem Rumgejammer klingt, war es nicht. Eigentlich ein sehr schöner Abend (bis auf diese zwei wirklich verbesserungsfähigen Punkte).

Tja, nun werde ich meine alte Schule nicht mehr wiedersehen. Außer, wenn ich noch beglaubigte Kopien meines Zeugnisses für die Studienbewerbung brauche. Dazu folgt bald ein eigener Post.

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Mittwoch (Kopf hoch, Hälfte der Woche geschafft!)
Eure Skylife

[CLASSIC CONFESSIONS - NO.3] Bevorzugt ihr bei Klassikern die Originalsprache oder eine Übersetzung?

Ja, trotz der Tatsache, dass ich mit der Schule fertig bin, habe ich mich aufgerafft und sitze nun zu "so früher Stunde" (ernsthaft, wenn man eigentlich nichts mehr zu tun hat, ist kurz vor neun wirklich früh!) an meinen Laptop, um die heißgeliebten wöchentlichen "Classic Confessions" der lieben Antonia von Lauter&Leise zu beantworten. Also, los geht´s!

Bevorzugt ihr bei Klassikern die Originalsprache oder eine Übersetzung?


Das kann ich eindeutig beantworten: Ich lese meine Bücher (fast) alle auf Deutsch. Bitte haltet mich nicht für ignorant. Ich verachte andere Sprache nicht oder etwas ähnliches. Ganz im Gegenteil. Ich bewundere alle, die mit einer fremden Sprache recht gut umgehen können. Es verhält sich nur einfach so, dass meine Fremdsprachenkenntnisse sich gerade mal auf ein recht passables Englisch und (trotz Latinum) ein bisschen Latein  belaufen. Kein Vergleich zu dem Verständnis, was man benötigt, um ein Buch in einer anderen Sprache lesen zu können.

Trotzdem habe auch ich schon Bücher auf Englisch gelesen - genau zwei. Und bei beiden kannte ich die Handlung bzw. eines habe ich nach der deutschen Auflage einfach nochmal auf Englisch gelesen. Ich habe das eher zur Vorbereitung auf Englisch-Klausuren genutzt, um meine Sprache noch einmal etwas aufzupolieren. Shakespeare und Co bin ich einfach nicht gewachsen. Glaubt mir, ich würde schon nach einer Seite die Hände in die Luft werfen, weil ich maximal jedes zweite Wort verstehe bzw. in etwa zuordnen kann. Und ich möchte nun einmal natürlich auch verstehen können, was ich da lese. Punkt.

Zwar haben wir in Latein einige Texte übersetzt, aber die waren bereits etwas vereinfacht. Und außerdem nur mit Wörterbuch zu bewältigen. Keine gute Voraussetzung, um Cicero, Cäsar und Co im Original zu lesen.

In anderen Sprachen brauche ich es gar nicht zu versuchen. Denn das bisschen, was aus meinen Urlaubsreisen hängen geblieben ist, beläuft sich auf zwei oder drei Wörter Schwedisch und in etwa genauso viele in Zulu (aber hey, wenigstens die Begrüßung funktioniert noch etwas). Also so ungefähr nichts.

Ich hoffe, ihr habt noch einen schönen Vormittag. Schaut doch mal bei der lieben Antonia vorbei (Link siehe oben) und macht am besten gleich bei der Aktion mit. Es gibt nämlich auch etwas zu gewinnen. Also, reinschauen lohnt sich!

Bis bald!
Eure Skylife

Dienstag, 14. Juni 2016

Jippie ja jeh und dreimal in die Luft gehüpft - Es ist der Weisheitszahn

Tja, das, was so viel zu viele in meine Alter irgendwann einholt, hat jetzt auch mich erwischt: Die Weisheitszahn-Problematik. Seit Wochen hat das so vor sich hingedümpelt, bevor der Übeltäter Montag endlich raus kam.

Natürlich hatte ich etwas Bammel davor, schließlich mussten bei mir noch nie größere Eingriffe vorgenommen werden. Und schön war es nicht, ganz im Gegenteil. Erst kam die Betäubung, die so gesetzt werden muss, dass schon das allein zwar nicht weh tut, aber doch sehr unangenehm ist. Gemerkt hat man an sich nicht so viel, doch wenn an dem Zahn herumgewerkelt wurde, bis er endlich raus war, hat man auch gemerkt. Und wisst ihr, wie unangenehm es ist, wenn man riecht, wie am Knochen herum geschnitten und gefeilt wird?

Naja, jetzt sitze ich auf jeden Fall zu Hause, ärgere mich mit den Enden der Nähte in meinem Mund herum, versuche möglichst meine angeschwollene Wange nicht weiter zu beachten und denke über meine Mahlzeiten nach. Ich meine, wenn man nicht kauen, geschweige denn den Mund richtig öffnen kann, was will man dann essen?

Tja, jetzt besteht mein Speiseplan aus Joghurt, Pudding, Suppe und - ihr dürft dreimal raten - Babybrei. Ja, ohne Spaß. Babybrei. Man darf gar nicht drüber nachdenken. Aber angesichts der Tatsache, dass ja auch Babys ihre (wenn überhaupt vorhandenen) Zähne noch nicht richtig benutzen können, scheint es dann doch wieder logisch zu sein. Nur sollte man nach Sorten Ausschau halten, die auch etwas gewürzt sind. Naja, ist halt nicht für Erwachsene gemacht worden.

Bevor ich hier noch in seitenlangen Ausführungen zu den Vor- und Nachteilen von Babybrei oder den verschiedenen Sorten komme, lasse ich das Thema lieber ruhen und wünsche euch noch einen schönen Rest-Dienstag (Kopf hoch, ist gar nicht mehr so weit vom Wochenende weg, wie man denkt!)

Liebe Grüße
Eure Skylife

PS: Und bitte, tut euch selbst einen Gefallen: Sollte bei euch mehr als nur ein Weisheitszahn gezogen werden müssen, dann lasst erst eine Seite machen und eine Woche später die nächste. Ein Freund von mir ist auf die ungeheuerliche Idee gekommen, alle vier Weisheitszähne auf einmal ziehen lassen. Doch wie will man etwas essen, wenn man auf keiner Seite richtig kauen, geschweige denn schlucken kann? Dann geht ja nicht mal Babybrei! Glaubt mir bitte, wenn ich euch davon abrate. Zu eurem besten, nicht zu meinem.

[CLASSIC CONFESSIONS - NO.2] Habt ihr alle Klassiker, die ihr in der Schule lesen solltet, auch gelesen und welche habt ihr gelesen?

So, da bin ich wieder mit der 2. Runde von Antonias "Classic Confessions" (hier geht es zum Original-Post).

 Habt ihr alle Klassiker, die ihr in der Schule lesen solltet, auch gelesen und welche habt ihr gelesen?


Wenn ich so drüber nachdenke, muss ich ehrlich zugeben, dass ich tatsächlich sämtlich Bücher, die wir für die Schule lesen sollten, auch gelesen habe. Und bei den meisten (außer bei denen, die der Unterricht verdorben hatte) (Geht es euch auch so, dass ihr Bücher irgendwann einfach nicht mehr haben könnt, wenn sie im Unterricht "auseinandergeredet" wurden? Aber ich schweife ab #AntoniahatSpurenhinterlassen) habe ich es genossen und sie nicht erst am allerletzten Tag vor dem Termin, zu dem man es brauchte, gelesen.

Wenn ich sie noch alle zusammen kriege, dann waren das (relativ sortiert nach Schuljahren):
Uwe Timme: Rennschwein Rudi Rüssel
Michael Ende: Momo
Max von der Grün: Vorstadtkrokodile
Homer: Odysseus
Charles Dickens: Oliver Twist
Cornelia Funke: Herr der Diebe
William Judson: In den Wäldern am Kalten Fluss
Gottfried Keller: Kleider machen Leute
Jaap ter Haar: Behalt das Leben lieb
Hans Georg Noack: Rolltreppe abwärts
Mirjam Pressler: Malka Mai
William Shakespeare: Romeo und Julia
Gottfried Keller: Romeo und Julia auf den Dorfe
Morton Rhue: Die Welle
Friedrich Schiller: Kabale und Liebe
Frank Wedekind: Frühlingserwachen
Georg Büchner: Woyzeck
Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen
Gerhart Hauptmann: Bahnwärter Thiel
Sophokles: Antigone
Johann Wolfgang von Goethe: Faust I

Wenn man über diese Liste so drüber schaut, dann sind es doch mehr Bücher, als ich gedacht habe. Natürlich sind nicht alles "klassische" Klassiker, aber ich möchte da nicht sortieren. Und irgendwie sind es alles Klassiker, mehr oder weniger. Auch haben wir viele nur in Auszügen gelesen, doch ich als alter "Literaturenthusiast" habe einige dieser trotzdem vollständig gelesen, vor allem in späteren Jahren. Was sein muss, muss sein. Ich möchte zu den einzelnen Werken keine Wertung abgeben außer: manche waren besser als andere. Und meine Lieblinge hab ich euch markiert.

Das war´s fürs erste.Bis zum nächsten Post
Skylife

[CLASSIC CONFESSIONS - NO.1] Was ist für dich ein "Klassiker"?

So, dann fangen wir doch gleich mal mit dem ersten Projekt an, nämlich den "Classic Confessions" von der lieben Antonia, zu deren mehr als lesenswerten Blog ihr hier gelangen könnt. Es handelt sich dabei um eine Aktion, die sich mit Klassikern beschäftigt und absolut nicht "Klassisch" oder langweilig oder dergleichen ist (und nein, ich meine nicht, dass Klassisch unbedingt langweilig bedeutet). Informationen zu der Aktion findet ihr auf Antonias Blog "Lauter&Leise" (nein, ich werde nicht für Schleichwerbung bezahlt xD).

Was ist für dich ein "Klassiker"?


Scheint für jeden erstmal klar zu sein, aber zu definieren geht es dann doch gar nicht so leicht. Was zum Teufel ist überhaupt ein "Klassiker"?

Meine Antwort: Natürlich muss das Buch nicht schon uralt sein. Ganz im Gegenteil. Fast jedes Buch hat das Potential, ein Klassiker zu werden. Bei älteren Büchern spielt natürlich das Alter mit hinein. Wobei ich das Gefühl habe, dass besonders Klassiker wie die von Charles Dickens, Jane Austen, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Theodor Fontane oder Heinrich Heine die Zeit überdauern und deshalb nicht ganz so schwer einzuordnen sind.

Aber wie ist das mit "modernen" Büchern? Natürlich gibt es auch unter den neuen Bücher Klassiker. Für mich sind es Bücher, die sich einerseits durch gute Sprache auszeichnen und eine interessante Geschichte erzählen. Natürlich spielt auch ein wenig die Beliebtheit und das häufige Lesen mit hinein. Aber es ist nicht der springende Punkt. Es geht vor allem darum, dass die Bücher Botschaften enthalten, die immer wieder neu interpretiert werden können und deshalb zur Diskussion anregen. So wie der Selbstmord in Goethes "Die Leiden des jungen Werther" oder das Liebesthema in Austens "Stolz und Vorurteile" oder die Kritik in Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen". Oder, oder, oder.  Man könnte soviel mehr noch aufführen.

Doch ich belasse es fürs erste dabei und hoffe, ich habe euch ein wenig zum Grübeln gebracht, was Klassiker für euch sind.

Bis bald.
Eure Skylife

Aller Anfang ist schwer...

Hallöchen alle miteinander!

Wer auch immer sich zufällig in dieses Stückchen Internet verirren sollte, der sei zu seiner (hoffentlich) hervorragenden Wahl beglückwünscht. Denn hier werde ich, also Skylife, mich über alles auslassen, was mir gerade durch den Kopf schwirrt, quer durchs Gemüsebeet und wieder zurück.

Über mich: Ihr werdet mich im Internet nur als Skylife herumgeistern sehen, denn ich halte recht wenig davon, persönliche Informationen aller Welt zugänglich zu machen. Nichts für ungut, aber das halte ich einfach für zu riskant. Allerdings verrate ich, denke ich, nicht zu viel, wenn ich euch sage, dass ich gerade mit der Schule fertig geworden bin und ab Oktober studieren gehen möchte. Und ich habe keinerlei Erfahrung mit dem Bloggen, also bitte seht es mir nach, wenn es am Anfang noch etwas holprig laufen sollte.

Thematisch werde ich mich, wie schon erwähnt, quer durchs Gemüsebeet bewegen. Aber ganz besonders möchte ich mich einer meiner (oder vielleicht auch der einen) größten Leidenschaften widmen, nämlich Büchern und dem Schreiben allgemein. Ihr dürft also gespannt sein!

Eure noch etwas skeptische
Skylife