Sonntag, 8. März 2020

Blogumzug

Hallo meine Lieben!

Falls ihr euch wundert, dass auf diesem Blog nichts mehr passiert: Ich bin umgezogen.
Ihr findet mich nun mit "Shannon's Schreibstübchen" unter shannons-schreibstuebchen.blogspot.com!

Bis dann, man liest sich! Und vergesst nicht:: Lest schön!
Eure Skylife

Montag, 27. März 2017

Wölkchens Freitagsfrage #9

1. Gehst du dieses Jahr auf die Leipziger Buchmesse? Warst du schon einmal dort?


Ich freue mich riesig, dass es dieses Jahr wieder geklappt hat, zur LBM fahren zu können! Letztes Jahr hatte es leider nicht geklappt, da war mir was dazwischen gekommen, aber dafür dieses Jahr sogar mit Plan. Insgesamt war das jetzt meine dritte Buchmesse (2014, 15 und dieses Jahr). Was genau ich aber erlebt habe, dass verrate ich euch zu einem späteren Zeitpunkt in einem separaten Post. Ihr dürft also gespannt sein.

2. Glaubst du an die Liebe auf den ersten Blick?


Ich bin nicht der Typ, der sich oft und schnell verliebt. Deshalb kann ich bei dieser Frage nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Ich weiß nur, dass es bei Büchern auf jeden Fall funktioniert. Und bei Haustieren. Aber Menschen?
Allerdings denke ich, dass es möglich ist. Vorausgesetzt, die Definition von "erster Blick" umfasst auch z.B. ein kurzes Gespräch oder dergleichen. Denn würde man es nur auf den Blickkontakt beschränken, würde man ja sein Bild der Person aus Äußerlichkeiten schließen und dann sind es ja nur Vorurteile.
Aber ich bezweifele, dass man nach wenigen Minuten bereits sagen kann "Bingo, das ist mein Partner fürs Leben". Schließlich hat man dann erst einen ersten Eindruck und weiß so gut wie nichts über die Eigenheiten der Person und dergleichen. Also prinzipiell, Liebe auf den ersten Blick: ja, ist möglich, aber ob das dann für ewig hält ist halt die Frage.

Und wie ist es bei euch so? Buchmesse ja oder nein? Hinterlasst mir doch einen Kommentar und besucht hier das Mutterschiff auf Wölkchens Bücherwelt. Noch einen schönen Abend und vergesst nicht:: Lest schön!
Eure Skylife

Montag, 13. März 2017

Top Ten Thursday: 10 Autoren, von denen man am meisten Bücher im Regal stehen hat

So, es ist zwar bereits nach-Donnerstag, aber wenn so eine Frage gestellt wird, braucht man natürlich den Überblick über alle Bücher, was natürlich etwas dauert, wenn man 2 separate Bücherregale hat, nämlich eins im Zuhause-Zuhause und eins in der Studenten-WG. Deshalb etwas später, aber nichts desto trotz: Der Top Ten Thursday lässt grüßen! Also, Vorhang auf!

10 Autoren, von denen man am meisten Bücher im Regal stehen hat


1. Sabine Ebert
2. Torsten Fink
3. Joanne K. Rowling
4. Christopher Paolini
5. Jade Watson
6. Cornelia Funke
7. Rick Riordan
8. J.R.R.Tolkien
9. Cassandra Clare
10. Walter Moers

Euch noch einen schönen Abend und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Donnerstag, 2. März 2017

Top Ten Thursday: 10 Bücher, deren Titel mit einem "E" beginnen

Es ist Donnerstag und ich habe Zeit! Man, was für ein komisches Gefühl, nicht ständig herumrennen zu müssen. Aber da trifft es sich doch ganz gut, dass ich euch gleich noch den heutigen TTT dalassen kann. Also, Vorhang auf!

10 Bücher, deren Titel mit einem "E" beginnen


1. Eragon von Christopher Paolini
2. Eine wie Alaska von John Green
3. Einstein sagt von Albert Einstein
4. Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens
5. everflame: Feuerprobe von Josephine Angelini
6. Eona: Drachentochter von Alison Goodman
7. Einmal Himmel und zurück von Mary C. Neal
8. Elbengift von Frank Rehfeld
9. Essenz der Götter von Martina Riemer
10. Er ist wieder da von Timur Vermes
Damit verabschiede ich mich für heute von euch. Haltet die Ohren steif und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Mittwoch, 1. März 2017

Gemeinsam Lesen #4


Mitten in der Klausurenphase und ich lebe noch. Gott, bin ich der einzige Mensch, der Prüfungen so abgrundtief hast? Ganz ehrlich, manchmal würde ich mir gerne so richtig schön selber wehtun, um irgendetwas zu haben, um mich von meiner Nervosität abzubringen. Die bringt mich nämlich jedes Mal fasst um. Aber was soll´s, da muss jeder schließlich durch. Und jetzt ist es ja auch nur noch eine Prüfung, die überlebe ich auch noch.

Und dann habe ich jede Menge Zeit, mich auf die schönen Dinge im Leben zu konzentrieren. Im März wären das: Theater spielen und natürlich die Leipziger Buchmesse. Ich weiß gerade nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich spiele an der Uni in einer Improvisationstheatergruppe mit und das ganze kommt so langsam richtig ins rollen. In den nächsten Monaten stehen einige Auftritte an und da freue ich mich schon ziemlich drauf. Außerdem fahren wir als gesamte Gruppe nach Meinigen zu einem Workshop und das verspricht, lustig zu werden.
Natürlich freue ich mich auch riesig, dass ich, nachdem es letztes Jahr nicht hinfahren konnte, es dieses Jahr wieder zur Buchmesse schaffe. Aber da es vermutlichen einen extra Buchmesse-Post gibt, verrate ich jetzt einfach mal noch nicht so viel und komme jetzt lieber zum eigentlichen Grund für den heutigen Post, der mir doch schon etwas unter den Fingernägeln juckt. Also, Vorhang auf für gemeinsam Lesen!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade "Angelfall: Nacht ohne Morgen" von Susan Ee und bin gerade auf Seite 235 von 397.
Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe - und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel...
Quelle: lovelybooks.de

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


"Wofür ist das denn?" Irgendwie glaube ich nicht, dass er vorhat, in Klubs zu gehen.

3. Was möchtest du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Ich bin eigentlich nicht der Typ, der sich spontan für ein völlig neues Buch entscheidet und sich dann sofort festliest, aber manchmal erwischt es auch mich. Jetzt zum Beispiel. Gut, mag wohl auch daran liegen, dass ich, weil ich gerade ne ziemlich intensive Phase Supernatural gucken durchlebe, quasi auf einem Engel-Trip bin. Aber, hey, dass Buch ist wirklich spitze. Gebt mir noch ne Woche und ich werde mich ärgern, dass es noch keinen dritten Teil gibt und ich so schnell gelesen habe. Kurz und gut, dass Buch ist genau das, was ich jetzt gut gebrauchen konnte.

4. Welches Buch eines eher unbekannten Autors/Autorin hat dich zuletzt begeistert?


Oha, ihr habt ja keine Ahnung, wie kompliziert die Frage für mich ist. Die Sache ist nämlich die: So gut wie alle Bücher, die ich lese, habe ich im Regal in der Buchhandlung gefunden und die meisten waren zufälligerweise irgendwo in der Nähe der Bestsellerlisten bzw. die Autoren waren mir als solche bekannt. Also was zählt jetzt als eher unbekannt?
Ich würde jetzt, nachdem ich ungefähr fünf Minuten lang das Buchregal, dass ich hier habe (typisch Studentenwohnheim eben: die eine Hälfte dort und die andere Hälfte noch zu Hause im alten Zimmer. Aber was soll man machen), angestarrt habe, mich für "Frauen und Bücher" von Stefan Bollmann entscheiden. Dabei handelt es sich um ein Buch, dass sich, wie der Name schon sagt, mit der Frau als Leserin und Autorin beschäftigt und damit verbunden auch als Grenzgängerin. Wirklich interessant und gut geschrieben. Und nebenbei hatte es mir in meinem Abituraufsatz ziemlich weitergeholfen.

Und was treibt euch im Moment so um? Welches Buch treibt euch gerade schier in den Wahnsinn, weil ihr nicht aufhören könnt zu lesen? Hinterlasst mir doch einen Kommentar und besucht hier das Mutterschiff bei Schlunzen-Bücher. ich wünsche euch noch einen angenehmen Abend und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Freitag, 10. Februar 2017

Wölkchens Freitagsfragen #8

1. Weißt du im Voraus schon, welches Buch du als nächstes liest? Welches möchtest du als nächstes lesen?


Meistens habe ich eine gewisse Tendenz bzw. überlege mir vorher schon zwei oder drei Bücher, die ich als nächstes lesen möchte und wähle dann aus diesen spontan aus. Aber es steht an sich nur direkt fest, wenn ich gerade eine Reihe lese, dann wähle ich natürlich als nächstes den folgenden Teil aus. Allerdings kann es auch gut und gerne vorkommen, dass ich meine ganze"Planung" über den Haufen werfe, wenn ich ein Buch finde, dass ich unbedingt sofort lesen muss.

Im Moment stehen tatsächlich die nächsten 2, 3 Bücher fest. Ich lese gerade erneut den 2. Teil der "Prinz der Schatten"-Reihe von Torsten Fink und als nächstes natürlich den 3. Teil. Eigentlich wollte ich die anderen Bücher von Torsten Fink, die ich noch im Schrank habe, lesen, aber die bauen alle auf dieser Reihe auf, und da mir inzwischen doch schon einiges entfallen war, habe ich "Prinz der Schatten" und co erst einmal zwischengeschoben, um anschließend die restlichen Bücher hinreichend informiert lesen zu können, namentlich "Tochter der schwarzen Stadt" und "Der Erbe des Skorpions".

2. Von wem würdest du gerne einmal ein Konzert besuchen?


Oh, ich bin ja ein riesiger Silbermond-Fan und dementsprechend schon auf einigen Konzerten gewesen. Also würde ich auch zum nächsten definitiv nicht nein sagen. Aber ich hätte definitiv auch nichts gegen Abwechslung einzuwenden. Pink und Sunrise Avenue finde ich zum Beispiel auch recht cool. Oder Alan Walker. Oder Rihanna. Oder, oder, oder...

Wie sieht es bei euch aus? Totaler Durchplaner oder doch eher ein spontaner Mensch? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier den Mutterpost auf Wölkchens Bücherwelt. Ich wünsche euch noch einen entspannten Freitag und einen guten Start ins Wochenende. Lest schön!
Eure Skylife

Donnerstag, 9. Februar 2017

Top Ten Thursday: 10 Klassiker, die jeder lesen sollte

Wie ihr seht, halte ich meine Versprechen und blogge jetzt wieder etwas häufiger. Und weil mir das Thema heute ganz gut passt, lasse ich euch auch noch den heutigen TTT da.

10 Klassiker, die jeder lesen sollte


1. `Hamlet´ von William Shakespeare
2. `Herr der Ringe´ von J.R.R. Tolkien
3. `Die Unendliche Geschichte´ von Michael Ende
4. `1984´ von George Orwell
5. `Romeo und Julia´ von William Shakespeare
6. `Faust´ von Johann Wolfgang von Goethe (auch wenn der 2. Teil doch sehr gewöhnungsbedürftig ist)
7. `Tagebuch´ von Anne Frank
8. `Im Westen nichts Neues´ von Erich Maria Remarque
9. `Stolz und Vorurteil´ von Jane Austen
10. `Eine Weihnachtsgeschichte´ von Charles Dickens

Leider darf ich nur 10 Bücher aufführen (auch wenn es ja eigentlich 12 sind), denn mir würden noch einige mehr einfallen. Es gibt einfach wirklich viele wirklich sehr lesenswerte Romane, die an dieser Stelle angebracht werden. Nichts desto trotz belasse ich es aber bei diesen, weil sie, denke ich, die wichtigsten sind.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Auferstanden aus der Tiefe...

Und da ist sie tatsächlich wieder. Mit verfilztem Haar und abgerissenen Kleidern kommt sie aus der dunklen Hölle zurückgestolpert. "Puh, was für ein Stress...."
Oder so ähnlich. Auf jeden Fall: Ich bin wieder da! Nachdem ich nun eine mehr oder weniger unfreiwillige Blogpause eingelegt hatte, melde ich mich nun offiziell zum neuen Jahr zurück. Ich weiß, ich habe ein bisschen was versäumt und es ist auch einiges liegen geblieben. Aber keine Sorge, das wichtige wird auf jeden Fall nachgeholt, was da wäre: Es fehlt natürlich noch der Abschluss für den NaNoWriMo, der, unter uns gesagt, auch noch etwas besser hätte laufen können, und einen kurzen Jahresrückblick für 2016 werde ich wahrscheinlich auch noch schreiben. Ihr dürft also gespannt sein. Allerdings wird es auf meinem Blog die nächste Zeit trotzdem noch etwas ruhiger von statten gehen, denn wir bewegen uns langsam aber sicher auf die "heiße Phase" zu und meine Prüfungen sind mir dann doch nicht ganz unwichtig. Aber, nichts desto trotz  werdet ihr mich jetzt wieder etwas häufiger zu Gesicht bekommen. Also, man liest sich!
Eure Skylife

Sonntag, 27. November 2016

[NaNoWriMo16] Update #3

Und da bin ich wieder, nachdem ich letzte Woche beim Bloggen ein wenig ausgesetzt habe. Ich will mich jetzt nicht groß herausreden. Zum einen hatte ich meines Erachten nach nicht genug geschrieben, um einen eigenen Post zu rechtfertigen, zum anderen hatte ich auch andere Dinge zu tun, auf die ich nicht weiter eingehen werden. Aber da bin ich wieder mit dem neuesten Update zum diesjährigen NaNoWriMo.

Die Fakten


Geschriebene Kapitel: 3 (1x Prolog, 2x Kapitel)
Angefangene Seiten: 17
Geschriebene Worte: 7761
Diese Woche geschriebene Seiten: 1
Diese Woche geschriebene Wörter: 486

Das Fazit: Woche 3 und 4


Und wie man sieht, bin ich meilenweit von dem entfernt, was ich erreichen wollte. Ich meine, es ist mehr als der halbe November rum, ich sollte längst viel weiter sein. Bin ich aber nicht. Der einzige, wenigstens halbwegs nachvollziehbare Grund ist der, dass ich schreibtechnisch an einigen etwas schwierigen Ecken zu knabbern hatte, über die ich aber jetzt Gott sei Dank hinweg bin. Und persönliche Gründe, aber darauf werde ich, wie schon gesagt, nicht weiter eingehen.


Aber Fakt ist doch: ich bin immer noch dabei, ich bin noch lange nicht wieder in meine vorherige monatelange Stagnation zurückgefallen, ich schreibe immer noch und der Plot macht erstaunliche Fortschritte. Also, ich gelobe Besserung. Nächste Woche hab ich hoffentlich wieder etwas mehr vorzuweisen.
Bis dahin: Euch eine hoffentlich nicht zu stressige Woche und lest schön!
Eure Skylife

Dienstag, 22. November 2016

Gedankenschnipsel: Freiheit oder Tod

Heute geht es um einen Satz, der aus der Belletristik nicht wegzudenken ist. Lauren Oliver hat es in ihrer Amor-Triologie ganz treffend formuliert: Frei sein oder tot. Aber was genau soll das bedeuten?

Im Grunde genommen geht es doch um einen ganz simplen Gedanken: Entweder, ich kann mich aus allem befreien, aber wenn nicht, dann würde ich eher den Tod wählen als die Alternative. Und was ist das anderes als der Grundgedanke einer jeden Revolution?

Revolutionen sind aus unserer Gesellschaft genauso wenig wegzudenken wie der ihnen zu Grunde liegende Freiheitsgedanke. Kleine Revolutionen, große Revolutionen. Gescheiterte und gewonnene Revolutionen. Revolutionen der Arbeiterklasse und Revolutionen der Elite. Ich kann sie kaum noch zählen, so viele sind es. Und sie alle haben etwas gemeinsam: Ihre Anhänger sind zu allem entschlossen und würden lieber sterben als zu scheitern.

Freiheit ist ein Ideal, dass sich durch unsere gesamte Geschichte schlängelt und sich überall, an den seltsamsten Stellen, festbeißt. Zumal es lange gedauert hat, an den Freiheitsgrad zu gelangen, den wir heute in der westlichen Welt genießen können. Doch das Ende des Weges haben wir noch lange nicht erreicht. Nur ist die Frage: Ist die absolute Freiheit überhaupt erstrebenswert? Eine Welt ohne Grenzen, ohne Regeln, in der alles erlaubt ist. Keine Verbote, keine Einschränkungen. Auf den ersten Blick, auf der ersten Seite, klingt das wirklich wunderbar. Doch bereits auf der zweiten Seite des Buches beginnen die Probleme. Denn keine Verbote heißt, alles ist erlaubt. Also auch Diebstahl, Vergewaltigungen, Körperverletzungen und sogar Mord. Und niemand wäre da, der uns schützen könnte. Keine Polizei, kein Militär. Wir wären auf uns gestellt. Wir würden wie Tiere übereinander herfallen, weil uns keinerlei Regeln davon abhalten würden. Wie in „Purge Day“, nur jeden einzelnen Tag.
Somit ist doch ein gewisses Mittelmaß das Einzige, was unser Leben wirklich lebenswert macht. Soviel Freiheit wie möglich, so wenige Regeln wie nötig. Was zwar immer noch ganze Regale voller Gesetze mit sich bringt, aber was solls. Würde man nicht für alles Spezial- und Spezialstfälle aufstellen, so bin ich sicher, könnte man alle Gesetze in einigen wenigen zusammenfassen. Nur dafür sind wir ein wenig zu kleinlich und bürokratisch. Trotzdem werden nach Möglichkeit so viele Freiheiten wie überhaupt denkbar festgehalten und sind laut Grundgesetz unantastbar, dürfen, anders als früher, niemals eingeschränkt oder auch nur angetastet werden. Freiheit der Person, Glaubensfreiheit, freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit, Freiheit der Lehre, Versammlungsfreiheit usw. usw. Es sind erfreulich viele.

Und die Orte, an denen es nicht so ist wie bei uns? Was wird aus denen? Der Freiheitsgedanke kann, das glaube ich zumindest, niemals abgestellt werden. Er ist quasi ein Teil von uns. Der Mensch strebt immer nach mehr. Also auch nach mehr Gleichberechtigung, nach weniger Unterdrückung, nach mehr Freiheit. Ich bin der festen Überzeugung, dass es in Ländern, in denen nicht ein gewisses Maß an persönlicher Freiheit herrscht, irgendwann immer zu einer Veränderung kommen wird, entweder durch eine Revolution oder wenn nicht durch eine solche, dann doch wenigstens durch Reformationen. Selbst wenn die Menschen zu viel Angst haben, um irgendetwas zu tun, irgendwann wird das Fass voll sein und überlaufen, und dann wird sich die Wut der Menschen entladen und sie werden sich ihre Freiheit nehmen, gemäß der Überzeugung: Freiheit oder Tod.

Allerdings gibt es einen Bereich, in dem dieser Gedanke eine noch viel größere Bedeutung hat als in unserer heutigen Realität: Die Fiktion ist ein sehr großer Anhänger der „Alles oder Nichts“-Theorie. Dieser Satz ist zu einem ihrer zentralen Gedanken, einer fixen Idee, einem Mantra geworden. Einem Traumbild, dem Helden nachjagen. Denn es sind unbestreitbar die Helden unserer Lieblingsbücher, für die dieser Satz eine zentrale Bedeutung hat und ihren Lebensinhalt darstellt. Sie sind es, die dem Ideal der Freiheit am nächsten kommen wollen und bereit sind, für ihren Traum alles zu geben. Sie sind es, für die Freiheit nicht nur ein Gedankenspiel und etwas Reales ist, sondern die wissen, dass die Welten, in denen sie leben, unfrei sind und deshalb die Grenzen durchbrochen werden müssen. Dass ihr Leben nur besser werden kann, wenn sie bereit sind, loszulassen und etwas zu riskieren. Und sie sind diejenigen, die alles riskieren und sich aufopfern für das, an das sie wirklich glauben. Ihre Freiheit. Und Gerechtigkeit. Meistens - eigentlich immer – gehen diese beiden Gedanken Hand in Hand.

Reißt die Mauern ein.
Freiheit oder Tod.

Und seien wir doch mal ehrlich: In welcher Dystopie gibt es keinen Widerstand, keine Revolution? Die Tribute von Panem, die Amor-Triologie, Hüter der Erinnerung, selbst in Selection, dass ja eigentlich eher eine Liebesroman-Reihe als eine Dystopie ist, gibt es Widerstandsbewegungen und (Achtung Spoiler!) am Ende einen relativ rapiden Umschwung. Und immer leben die Hauptfiguren in diesen Romanen in Welten, deren menschliche Freiheiten eingeschränkter sind als unsere heutigen. Immer erkennen unsere Helden Ungerechtigkeiten, begehren auf und bekommen die Folgen zu spüren, sowohl die positiven als auch die negativen. Denn welche Revolution läuft ohne Tote und menschliche Verluste ab? Spricht das nicht eigentlich gegen das Aufbegehren?

Für mich kann es darauf nur eine Antwort geben: Nein. Denn das Problem ist ja nicht die Freiheit, auf die man hofft. Das Problem ist die Ungerechtigkeit, gegen die man sich auflehnen muss. Und die Weigerung derer, die Unrecht haben und meistens in solchen Szenarien die Macht, ihren Fehler einzusehen und nicht weiter auf ihrem – falschen – Standpunkt zu beharren. Erst das macht das Ganze zu einem wirklichen Problem. Aber würde man mich fragen, so wäre ich in vielen der in Romanen aufgeführten Fällen mit an vorderster Front dabei. Freiheit ist für mich etwas ziemlich wichtiges. Die Freiheit zu haben, Sachen machen zu dürfen, aber nicht zu müssen. Es ist ein gutes Gefühl, in einer Welt zu leben, in der mir solche Freiheiten gegeben sind. Aber wäre das anders… Nun ja, ich sehe mich selbst manchmal gerne als kleinen Rebell. Würde ich etwas finden, für das es sich zu kämpfen lohnt, so würde ich kämpfen. Würde ich etwas finden, dass falsch läuft, dann würde ich es ändern wollen. Und ich würde nicht nur. Genau betrachtet ist es auch so. Zumindest manchmal und zumindest bei einigen Sachen, die ich als wichtig erachte.

Aber Freiheit um jeden Preis? Alles zu riskieren? Ich glaube, man muss dafür auch ziemlich verzweifelt sein. Verstoßen. Ausgegrenzt. Missverstanden. Verfolgt. Oder absolut beseelt von dem Wissen, dass der eigene eingeschlagene Weg der einzig richtige ist. Denn  Fakt ist doch: Alles zu riskieren ist für uns schwer vorstellbar. Weil wir viel haben. Weil wir tief fallen können.

Doch unsere Romanhelden zeigen, dass es sich lohnt. Dass man zumindest versuchen muss, die Mauern einzureißen und Grenzen zu überschreiten. Lieber den Tod zu wählen als das Scheitern, als das Aufgeben. Denn Fakt ist doch: Wenn man nie etwas riskiert, wie kann man dann wissen, dass es nicht noch besser werden kann?

Samstag, 12. November 2016

[NaNoWriMo16] Update #2

Wow, heute sogar mal pünktlich. Wobei ich vielleicht erwähnen sollte, dass das Update Samstag Abend kommen wird, um den Tag mit einzuschließen. Also, ich habe meine Erkältung größtenteils hinter mir und die Internetlage ist in meiner WG immer noch bescheiden (ist halt nicht mein eigener Laptop und somit nicht im Netz registriert). Aber was solls. Geht auch mal ohne bzw. nur übers Handy. Ich will nicht klagen. Ich hatte eine echt entspannte Woche und bin nun voll motiviert für den NaNoWriMo. Also den Hauptgrund des heutigen Posts. Und ich will euch natürlich nicht noch länger auf die Folter spannen. Hier sind sie, die Fakten zu Woche 2!

Die Fakten


Geschriebene Kapitel: 3 (1x Prolog, 2x Kapitel)
Angefangene Seiten: 16
Geschriebene Worte: 7275
Diese Woche geschriebene Seiten: 4
Diese Woche geschriebene Wörter: 2596

Das Fazit: Woche 2


Und wie man sieht, wird es tatsächlich mehr! Ich steigere mich. Gut, es war auch, wie bereits erwähnt, eine entspannte Woche und ich hatte auch mehr Zeit zum Schreiben als letzte Woche. Aber trotzdem. Auch wenn es bei weitem nicht so viel ist, wie ich mir gewünscht hätte und erst recht nicht so viel, wie man es auf der offiziellen NaNoWriMo-Plattform gerne hätte. Wenigstens habe ich aber einen Grund: Ich habe komplett die Figurennamen und den Anfangsort geändert bzw. ändern müssen, weil es einfach nicht mehr gepasst hat. Und dementsprechend habe ich einen gar nicht so geringen Teil meiner Schreibzeit in Recherchen investiert. Insgesamt bin ich aber nicht unzufrieden. Ich bin zwar noch lange nicht an dem Punkt, an dem ich jetzt gerne wäre, aber mittlerweile schreibe ich wieder regelmäßig und das ist schon ein riesen Fortschritt im Vergleich zu vorher.

Damit verabschiede ich mich für heute Abend. Allen anderen NaNoWriMo-Teilnehmern weiterhin viel Glück. Lest schön!
Eure Skylife

Dienstag, 8. November 2016

[NaNoWriMo16] Update #1

So, da bin ich. Ich weiß, ich bin zu spät. Aber zu meiner Verteidigung: Die Internetlage ist im Moment (mal wieder) etwas kompliziert. Und ich wollte warten, wie und was andere mir bekannte Blogger schreiben. Nun bin ich also mit meinem allerersten Updatepost zum National Novel Writing Month 2016 an der Reihe. Ich habe mir aber erlaubt, die Wortzahlen vom Wochenende zu nehmen und nicht von heute. Ich will am Samstag ja auch was zu bieten haben (und diesmal wirklich Samstag, Ehrenwort!)

Die Fakten


Geschriebene Kapitel: 3 (1x Prolog, 2x Kapitel)
Angefangene Seiten: 12
Geschriebene Worte: 4679
Diese Woche geschriebene Seiten: 4
Diese Woche geschriebene Wörter: 1572

 Das Fazit: Woche 1


Es ist natürlich, wie sollte es anders sein, so schleppend angelaufen, wie ich erwartet habe. Das war mir aber von Anfang an klar. Eigentlich bin ich schon stolz, überhaupt geschrieben zu haben. Denn vorm November lag mein letztes Update meines "Hauptwerks" (also das Buch, an dem ich im Moment schreibe und auch diesen Monat schreiben werde) in sehr weiter Vergangenheit. Ich bin ein wenig aus der Form gekommen und habe Gedankenfäden kalt werden lassen. Schande über mich. Asche auf mein Haupt. Ich muss wohl erst wieder etwas in meinen Schreibfluss reinkommen.

Natürlich konnte diese Woche nicht allzu viel geschehen. Mittwoch und Donnerstag hab ich mit der Uni ziemlich viel umd die Ohren gehabt. Und dann hatte ich mir eine dicke Erkältung eingefangen. Und, Freunde; zu schreiben, wenn man keine Luft bekommt und einem der Kopf schwimmt, ist wirklich nicht lustig. Nicht. Ein. Stück. Deshalb ist es etwas weniger als meine vorgenommene 1 Seite pro Tag geworden. Zumal die Geschichte erst wieder ins Rollen kommen muss bzw. musste. Und natürlich sind es weniger als die 1500 Wörter am Tag, die quasi vorgegeben sind. Gott bewahre. Ich muss schließlich auch noch mal schlafen können.

Nächste Woche müsste aber mit etwas größerem Erfolg zu rechnen sein, denn es handelt sich um meine "kurze Woche" (also die, in der ich Mittwoch Nachmittag und den ganzen Donnerstag über Zeit habe). Aber wie viel es wirklich wird, kann ich euch natürlich noch nicht verraten. Da müsst ihr euch schon aufs Wochenende gedulden. Ich stürz mich jetzt noch auf ein paar Recherchen fürs Buch und gehe dann (stürzen wird es wahrscheinlich auch wieder treffen. Ich habe eine chronische Schwäche, immer (oder zumindest oft) zu spät zu sein. Noch mehr Asche auf mein Haupt) noch zu Mathe.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche. Wer wird wie ich morgen gespannt auf die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl in den USA warten? Ich rechne übrigens mit einem kollegialen Massenselbstmord, wenn Donald Trump gewinnt. Oder anders ausgedrückt: Trump halte ich als Präsident wirklich ungeeignet. Mir wäre übrigens Evan McMullin (der, soweit ich weiß, einzige andere Kandidat, der eine minimale Chance hat) lieber, schon allein deshalb, weil sein einziges Ziel ist, dass Trump nicht gewinnt. Aber wir werden sehen, Kinder, wir werden sehen.
Bis dahin: Lest schön! Und allen anderen Teilnehmern am NaNoWriMo weiterhin viel Erfolg!
Eure Skylife

Freitag, 4. November 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 22] Welche Frage(n) würdest du gern einmal gestellt bekommen?

Wieder ist eine Woche vergangen. Und diesmal eine ziemlich kurze. Was nicht heißt, dass sich nicht irgendwie alles anstauen würde. Freizeit diese Woche? Fehlanzeige. Deshalb an dieser Stelle meine Entschuldigung dafür, dass meine Blogarbeit diese Woche etwas eingeschlafen war. Zumal ich im Moment nicht meinen Laptop zur Verfügung habe, da dieser upgedated wird, und der, auf dem ich im Moment schreibe, nicht im Internet meines Wohnheims angemeldet ist. Außerdem habe ich mir eine ordentliche Erkältung eingefangen und Schreiben mit Kopfschmerzen ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Also verzeiht mir bitte, wenn meine aktuellen Posts schriftstellerisch nicht besonders gut werden. Trotzdem aber an dieser Stelle: Die Classic-Confessions-Frage der lieben Antonia. Also, Vorhang auf!

Welche Frage(n) würdest du gern einmal gestellt bekommen?


Wie im Mutterpost bereits aufgeführt, geht die Aktion inzwischen in Halbzeit. Und nun sind wir gefragt. Welche Aspekte sollen noch vorgestellt werden? Wenn euch etwas einfällt, könnte ihr gerne ebenfalls einen Kommentar bzw. eigenen Beitrag verfassen.

Ich an dieser Stelle bin ein wenig ins Grübeln gekommen und schließlich am Ende bei einer Frage gelandet:
Würdest du dich trauen, Werke im Klassikerformat selbst zu schreiben?
Ich meine damit nicht, dass man direkt  selbst sagt: Dieses Buch muss ein Klassiker werden. Nein. Es geht mehr um die Sprache und das Format. Wäre man bereit, gereimte Dramen mit relativ altertülicher Sprache zu schreiben  oder etwas vergleichbares? Das würde mich schon mal interessieren.

Damit verabschiede ich  mich für heute von euch. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und keine Erkältung. Lest schön!
Eure Skylife

Montag, 31. Oktober 2016

[NaNoWriMo16] Ab durch die Mitte

Da bin ich wieder, am allerletzten Oktobertag diesen Jahres und nebenbei dem letzten Tag des langen Wochenendes, bevor morgen wieder alles in Stress ausartet. Außerdem beginnt morgen mein Lieblingsmonat, der aus verschiedensten Gründen mein Lieblingsmonat ist. Und dieses Jahr hat sich ein weiterer dazugesellt, nämlich der NaNoWriMo.

Was genau soll das sein?


Der NaNoWriMo (oder ausgeschrieben der National Novel Writing Month) ist eine Aktion, die die beste Gelegenheit für Schreiberlinge gibt, sich endlich mal gründlich ans Werk zu machen. Es geht nämlich darum, innerhalb eines Monats soviel zu schreiben wie es geht, um ein selbst gestecktes Wortziel (meistens 2500 Wörter am Tag oder am Ende 30 000 Wörter) zu erreichen. Meistens muss dabei nicht unbedingt eine vollständige Geschichte herauskommen, denn dafür ist es wirklich etwas wenig Zeit, aber es sollte doch ein gutes Stück zu schaffen sein.

Für alle diejenigen, die jetzt genauso wie ich Blut geleckt haben, habe ich hier nochmal den Link zur offiziellen Seite. Dort könnt ihr euch austauschen, Tipps und Tricks wälzen oder anderes, ganz nach Bedarf.

Was wird meine Wenigkeit versuchen zu zaubern?


Ich fuchse inzwischen seit viel zu langer Zeit an einem Manuskript herum, das doch jetzt wirklich endlich mal in die Gänge kommen soll. Da ich aber davon ausgehe, dass ich wegen der Uni nicht so viel Zeit haben werde, zumal ich ja auch noch andere Hobbys habe, bin ich erstmal froh, wenn ich jeden Tag ungefähr ein Blatt schreibe, und werde im Laufe der Aktion mal schauen, ob sich meine Quote nicht noch steigern lässt.

Allerdings ist die Geschichte nicht mehr ganz frisch, wie ich bereits gesagt habe, und ich habe bereits 8 Seiten oder besser 3107 Wörter geschrieben. Ich weiß, man soll eigentlich ein vollkommen neues Projekt beginnen, aber ich möchte erstmal dieses eine in Sack und Tüten haben, ehe ich ein neues beginne (Kurzgeschichten zählen nicht). Nun hoffe ich aber, endlich weiter zu kommen und den ersten Teil so gut wie fertig, wenigstens aber zur Hälfte fertig zu bekommen.

Und wie wird der Leser auf dem Laufenden gehalten?


Es gibt natürlich regelmäßige Update-Posts. Bei mir werden die voraussichtlich jeden Samstag, also am 5., 12., 19. und 26. November, zu erwarten sein. Nach dem 30. November wird noch einmal ein Post folgen, in dem ich ein Resümee aus der ganzen Aktion ziehen werde.

Nun bleibt mir nur noch, allen Teilnehmern viel Erfolg und ihnen und dem Rest natürlich auch einen schönen Abend zu wünschen. Macht´s gut, ich hoffe, man liest sich bald wieder.
Eure Skylife

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Gemeinsam Lesen #3

Puh, ich habe doch tatsächlich meinen übervollen gestrigen Tag überlebt. Und mich obendrein in Erfurt mit jeder Menge neuem Lesefutter eingedeckt. Ganz ehrlich, manchmal rätsele ich wirklich, ob ich nicht doch verrückt bin. Aber was solls. Wenn man einmal in Erfurt ist und jede Menge Zeit hat, muss man die schließlich auch nutzen.

Und heute hab ich mich mal ein bisschen mit allen möglichen Jobmöglichkeiten rund um mein Studium beschäftigt, denn wir haben gerade (oder besser hatten) die inova auf dem Campusgelände. Fazit: Jede Menge Süßkram, Stifte und Blöcke und obendrein gratis auch noch einige interessante Informationen. Außerdem hab ich mich mit einigen wenigen anderen zu einem "Stammtisch" mit drei Journalismus-Experten getroffen und auch dort jede Menge Nützliches gesammelt. Informationen und hoffentlich auch "Netzwerke". Und insgesamt zu wenig Schlaf gehabt (Spieleabend und um 7 Uhr anfangen zu müssen verträgt sich definitiv nicht gut), weshalb ich das Ganze hier jetzt langsam mal auf die Quintessenz herunterbreche und zum Punkt komme, nämlich der Gemeinsam-Lesen-Post. Also, Vorhang auf!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade "Pandemonium" von Lauren Oliver und bin aktuell auf Seite 223 von 350.
Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.
Quelle: lovelybooks.de

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


"Ich hasse dich, denke ich an Julians Stelle."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Es handelt sich ja bereits um den zweiten Teil der Amor-Triologie und ich habe es bis jetzt noch kein einziges Mal bereut, mir die Reihe als Lesefutter auszusuchen. Eigentlich empfinde ich Romane, die sich fast ausschließlich auf die Gefühlsebene bzw. auf Liebesgeschichten beschränken, als nicht so ganz meins, aber es ist nach Selection bereits die zweite Reihe in Richtung diesen Klientels, die das Eis bricht. Insgesamt mag ich den zweiten Teil etwas mehr als den ersten und empfinde ihn auch alls etwas spannender, weil nun auch noch Widerstand, Kampf und solche Dinge mit hineinspielen.
Gut gefällt mir auch die Schreibweise und die Perspektive. Es ist interessant und abwechslungsreich, denn die Autorin wchselt immer wieder zwischen einem aktuellen und einem früheren Strang hin und her, was es einfacher macht, die Spannung nicht zu verlieren.

4. Bist du ein Mängelexemplar-Jäger?


Eigentlich eher weniger. Zwar "wühle" ich schon gerne mal in den Kisten mit den Mängelexemplaren, aber primär nehme ich meine Lektüre trotzdem aus dem "normalen" Regal. Aber wenn ich ein gutes Buch preisreduziert bekommen kann (mit relativ wenig Beschädigung, versteht sich), dann nehme ich das schon gerne mit. Aber direkt Ausschau halten und immer wieder auf "meine" Romane bei den Mängelexemplaren hoffen tue ich trotzdem mit. Wenn ich etwas finde und mitnehme, dann handelt es sich um einen glücklichen Zufall.

Wie schaut es bei euch aus? Welches Buch versüßt euch die Zeit? Hinterlasst mit doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff bei Schlunzen-Bücher. Ich gehe jetzt ins Bett und hole meinen versäumten Schlaf auf. Naja, und lese natürlich noch ein bisschen. Gute Nacht und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Freitag, 21. Oktober 2016

Wölkchens Freitagsfragen #7

1. Wie stehst du zu Stereotypen in Büchern?


Ab und zu ein Stereotyp kann meiner Meinung nach nicht schaden. Die hilflose Prinzessin, der mutige, selbstlose Ritter, der böse, verschlagene Drache, die kinderfressende Hexe. Aber bitte nur ab und zu und nur ein oder zwei pro Buch! Irgendwie scheinen viel zu viele Autoren immer nur mit diesen Klischees zu arbeiten. Ich hasse das! Wo ist da die Abwechslung, wo das Besondere am Buch? Es wird einfach irgendwann zu langweilig, wenn die Mädchen immer nur die schwachen Heulsusen und die Jungs die starken, edlen Beschützer sind.

Ich bevorzuge es ehrlich gesagt, wenn es starke Frauenrollen gibt und die Figuren Ecken und Kanten haben. Es macht sie menschlicher, realer, und man kann ihr Handeln besser nachvollziehen. Also gehen Stereotypen an sich eigentlich schon, aber dann muss die Figur auch tiefer ausgearbeitet werden.

2. Wenn du wiedergeboren werden würdest, aber nicht als Mensch, was würdest du sein wollen?


Dann wäre ich gerne ein Vogel, am liebsten ein Falke oder eine Eule. Ich bin da ein wenig sentimental mit dem Freiheitsgedanken im Hinterkopf: Immer frei, völlig ungebunden, überall sein zu können. Das ist in Traum. Zwar ist mein Leben an sich alles andere als schlecht, aber das sind für mich zentrale Wörter. Ich hab da wohl zu viele Bücher gelesen und zu viele Klischees gesammelt, um zur ersten Frage zurückzukommen.

Wie seht ihr das?  Stereotypen als NoGo oder absolut erstrebenswert? Oder doch eher ein Zwischending? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier den Mutterpost auf Wölkchens Bücherwelt. Ein schönes Wochenende und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 21] Hast du Erfahrungen mit Theaterumsetzungen von Klassikern? Wenn ja - welche?

Und wieder ist eine Uniwoche vergangen. Und ich habe tatsächlich meinen ersten Tag (oder meine ersten beiden Tage, um genauer zu sein) überlebt. Natürlich nicht, ohne mich zu verätzen (konzentrierte Schwefelsäure und Haut verstehen sich nicht so besonders gut). Aber das sei mal dahingestellt. Wie war das? "Man ist erst dann ein richtiger Chemiestudent, wenn man sich verätzt und verbrannt hat". Tja, herzlichen Glückwunsch. Vorgaben erfüllt.

Nun sitze ich also zu Hause in meinem alten Zimmer und denke doch tatsächlich daran, euch noch zu schreiben. Wunder oh Wunder. Wenigstens denke ich daran, wenn ich schon den Theater- mit dem Sporttag verwechsele und meine neue HNO-Ärztin mich überhaupt nicht auf dem Schirm hat. Aber lassen wir das und kommen lieber zum Punkt: Die Classic-Confessions-Frage. Also, Vorhang auf!

Hast du Erfahrungen mit Theaterumsetzungen von Klassikern? Wenn ja - welche?


Zu allererst: ja, ich war schon im Theater. Sogar bei Klassikern. Bei Faust I in Weimar (postmodern) und Kabale und Liebe, das, glaube ich zumindest, in Erfurt war. Und, naja, zu einhundert Prozent vom Hocker gerissen haben mich beide nicht sonderlich. Faust war schon ganz ok, aber es war mir zu postmodern gemacht. Im Ernst, der Dichter reißt sich erstmal die Tunika vom Leib und Mephisto läuft mit nem Stoffpenis rum? Das ist für mich eindeutig zu viel und zu modern. Und wieso zur Hölle muss man einem Saal voller Schüler, die das Stück höchstwahrscheinlich alle schon behandelt haben, erstmal in allen Einzelheiten erklären. Und der Schluss bzw. Höhepunkt war in meinen Augen viel zu sehr zusammen gekürzt. Aber ich will das Stück nicht komplett zerreißen. Ja, es war in meinen Augen teilweise ein wenig überspitzt, aber die Schauspieler an sich waren wirklich gut und die Idee, den Hintergrund als Gemälde, das nach und nach enthüllt wird, war wirklich originell. Und trotzdem hatte das Stück eben einige Schwächen.
Kabale und Liebe hingegen war in meinen Augen ebenfalls echt gut gemacht. Zwar finde ich es immer etwas kompliziert, wenn zwei Schauspieler alle Figuren darstellen sollen, aber die beiden haben das sehr gut gelöst und man hat immer gemerkt, welche Figur welche ist. Trotzdem mag ich Theaterstücke mit voller Besetzung ehrlich gesagt etwas lieber.

Ansonsten beschränken sich meine Erfahrungen mit Theateraufführungen, wenn ich richtig mitgezählt habe, eh nur auf ein oder zwei weitere Stücke. Ich bin ehrlich gesagt eher der Musical-Typ. Phantom der Oper, zweimal Tarzan, zweimal Stomp, Tanz der Vampire, zweimal Domstufenfestspiele in Erfurt (Der Freischütz und Tosca), auch einmal Hänsel und Gretel als Märchenoper sind mir insgesamt alle als sehr positiv im Gedächtnis hängen geblieben. Und ich war jedes einzelne Mal über die Maßen erstaunt, wie es die Darsteller bei Tarzan geschafft haben, über Kopf an einer Liane/Seil herumzuturnen und gleichzeitig zu singen. Also wirklich, Hut ab dafür.

Damit verabschiede ich mich von euch und wünsche euch noch einen schönen Abend. Wenn auch ihr etwas zu euren Theatererfahrungen (Musicals sind natürlich auch gern gesehen) loswerden wollt, dann hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff auf Lauter&Leise. Einen guten Start ins Wochenende und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Sonntag, 16. Oktober 2016

Wölkchens Freitagsfragen #6

1. Wenn du die Möglichkeit hättest, einen Protagonisten aus einem Buch zu treffen, wer wäre es und warum?


Oh, ich glaube, ich würde mit jedem gerne mal reden. Zumindest mit denen aus den Büchern, die ich schon gelesen habe. Denn jedem einzelnen hätte ich irgendetwas zu sagen, seien es nun Ratschläge oder das ich ihm mal so richtig den Kopf zurechtrücken würde. Weil ich  als Leser ja meistens mehr weiß als sie. Und da würde mir bei jedem einzelnen etwas einfallen, dass ich ihm mit auf den Weg geben würde.

Wenn ich mich allerdings auf einen konkreten Protagonisten festlegen müsste, so wäre das vermutlich immer noch Eragon aus dem gleichnamigen Roman. Es ist schließlich immer noch meine Lieblingsgeschichte, auch wenn mir mittlerweile die nicht so gelungenen Szenen immer mehr auffallen. (Und, unter uns: Der Film war eine absolute Katastrophe) Aber Furia Salamandra Faerfax aus Kai Meyers Roman "Die Seiten der Welt" wäre auch echt cool, weil ich sie und die Menschen um sie herum mag und überhaupt die ganze Bibliomantik-Sache äußerst interessant fände.

2. Was ist deiner Meinung nach eine schlechte Eigenschaft von dir?


Oha, keine so leichte Frage. Ich gehöre nämlich nicht zu den selbstkritischsten Menschen der Welt. Vermutlich meine Tendenz, immer falsch zu reagieren und Fettnäpfchen mitzunehmen.

Und wie steht es bei euch? Wen würdet ihr mit eurem Besuch beehren? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder besucht hier das Mutterschiff auf Wölkchens Bücherwelt. Ich wünsche euch noch ein schönes Rest-Wochenende und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Donnerstag, 13. Oktober 2016

[CLASSIC CONFESSIONS - NO. 20] Mit welchem klassischen Autor würdest du dich gern mal auf ein Gespräch und Tee treffen?

Und da ist er wieder, der Classic-Confessions-Post. Und diesmal sogar relativ zeitnah. Mensch, ich bin stolz auf mich. Und diesmal ist es eine verdammt interessante Frage, deshalb will ich euch nicht lange auf die Folter spannen. Zumal heute eh nichts los war, außer dass ich endlich mal ein wenig mehr Schlaf bekommen habe und meine Vorbereitung auf das erste Chemische Praktikum vorangetrieben habe (ich wäre übrigens nicht böse über einen Hinweis, wie man SO₄²⁻- und Na⁺-Ionen möglichst einfach nachweist). Also, Vorhang auf!

Mit welchem klassischen Autor würdest du dich gern mal auf ein Gespräch und Tee treffen?


Oha, da kenne ich sogar zwei. Und, Wunder oh Wunder, wir würden uns sogar sprachtechnisch verstehen. Das will was heißen, schließlich bin ich nicht der allerbeste Fremdsprachenlerner.

Der erste Kandidat wäre (oh Antonia, du hinterlässt Spuren!) Heinrich Heine. Er gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsautoren. Gut, dass geht wohl kaum anders, wenn einer der besten Freundinnen ständig Heinrich-Heine-Fangirlt. Hinzu kommt, dass er in einer Zeit lebte, die politisch sehr vielschichtig war und mich auch interessiert (und von der ich auch einiges weiß, seit ich "1813 - Kriegsfeuer" und "1815 - Blutfrieden von Sabine Ebert gelesen habe). Diese Kombination würde ein paar wunderbare Teestündchen in Anspruch nehmen.

Die zweite Persönlichkeit, mit der ich mich gerne mal auf einen Tee treffen würde, ist Goethe. Gut, Schiller wäre auch nicht schlecht, aber Goethe wäre mir lieber. Schließlich hat er nicht nur faszinierende Werke und Dramen geschrieben, sondern war auch naturwissenschaftlich breit aufgestellt. Ich könnte mir die Grundlagendiskussionen über Gedichte, Mineralien und Anatomie super vorstellen. Und würde ihn vermutlich nebenbei fragen, was er sich bei Faust II eigentlich gedacht hat.

Das war´s von mir für heute. ich wünsche euch noch einen schönen Donnerstag. Und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Skylife

Mittwoch, 12. Oktober 2016

[Ersti´s Life - Crashkurs] Die Entscheidung#1

Ich habe diesen Post ein wenig vor mir her geschoben, weil ich mir nicht ganz sicher war, wie ich das Thema beginnen sollte. Aber wenn man sich mit dem Thema Studium beschäftigen möchte, dann muss man ganz von vorne beginnen. Der Anfang ist wie bei allem:

Die Entscheidung #1 Das "Grobe"


Ich habe mich entschieden. Diesen Punkt zu halbieren, weil ich gemerkt habe, dass es doch relativ viel ist. Den ersten Post habt ihr hier vor euch. Er beschreibt den Weg der Entscheidung ungefähr bis zu dem Punkt, an dem man einen Großteil seiner Informationen eingeholt hat und sich nur noch spezialisieren muss.

Der allererste Punkt ist immer: Brauche ich für meinen Berufswunsch ein Studium oder lohnt es sich nicht? Das setzt voraus, dass man bereits früh (ungefähr 7./8. Klasse) anfängt, sich darüber Gedanken zu machen, welcher Beruf einen am meisten interessiert und am besten anspricht. Ich habe mit mehreren Leuten gesprochen und die Erkenntnis gewonnen, dass 1. ein guter bis sehr guter Realschulabschluss oft einem etwas schlechteren Abitur vorgezogen wird und 2. die Leute, die für ein Studium geeignet sind und auch die Voraussetzungen erfüllen, es eigentlich tun sollten. Man hat eigentlich nicht nur eine breitere Auswahl und oft (ich beschwöre das aber nicht bei allem) einen tieferen Einblick in ein Fach als in einer Ausbildung, sondern ich habe auch das Gefühl, dass Studienabschlüsse gerne gesehen sind und zu einer besseren Einstellung mit höherer Wahrscheinlichkeit führen. Aber wie gesagt, das sind persönliche Einschätzungen. Sie müssen nicht gelten.
Natürlich treffen viele (wenn nicht vielleicht sogar alle, wir werden sehen) meiner Tipps und Ausführungen auch auf Leute, die kein Studium anstreben, zu und sind für dereb Weg anwendbar. Ich werde mich aber größtenteils auf das Studium beziehen, nehmt es mir also nicht krumm.

Nicht zu unrecht wird die Wahl des Studienganges oder des Berufes allgemein als die Wahl der eigenen Zukunft bezeichnet. Es hängt wirklich verdammt viel davon ab. Deshalb sollte man sich diese Entscheidung nicht gar zu einfach machen. Und meines Erachtens sollten mehrere Faktoren in die Entscheidung mit einfließen.

Der erste Punkt ist - und ich weiß, das liest man in fast jedem Ratgeber/Studienführer etc., aber es ist eben auch wichtig - das Ausloten der eigenen Stärken und Interessen. Nicht jeder kann alles gleich gut und nicht jeder will auch alles machen. Ich zum Beispiel wusste immer, dass ich in den naturwissenschaftlichen Bereich möchte, weil es mir Spaß macht und ich auch verhältnismäßig gut darin bin, und habe es ja letzten Endes auch getan. Ich finde, man sollte niemandem vorschreiben, was er tun sollte, sondern jeden selbst entscheiden lassen.
Für diesen Faktor gibt es mehrere Gründe. Zum einen hat man in einem Bereich, der die eigenen Stärken bestmöglich anspricht, auch die höchste Wahrscheinlichkeit, das Studium erfolgreich abzuschließen. Zumal Universitäten ihre Studiengänge und Prüfungen teilweise extra so stricken, dass eine relativ hohe Abbrecherrate zustande kommt. Außerdem muss man sich vor Augen führen, dass man nach dem Studium einen Beruf ergreifen wird und diesen (wenn der Weg linear verläuft) auch gut vierzig, fünfzig Jahre ausführen wird. Deshalb spielt der Spaß-Faktor durchaus eine wichtige Rolle. Wenn man bereits im zweiten Berufsjahr merkt, dass einen das Ganze nur noch langweilt oder überhaupt keinen Anreiz gibt, bringt es schließlich auch nichts.
Herausfinden kann man Stärken und Interessen über verschiedenste Online-Tests (unter anderem auf wegweiser-beruf.de oder plakos.de). Auch an einigen Schulen (ich kann es nicht beschwören, bei welchen es angeboten wird, bei meiner war es auf jeden Fall in mehreren Klassenstufen) werden Tests angeboten, meistens durchgeführt von der Agentur für Arbeit. Außerdem kann man sich bei Fragen auch direkt an die Agentur für Arbeit wenden.

Natürlich nicht zu Unrecht angeführt und immer wieder hilfreich sind Gespräche mit Freunden, der Familie, Bekannten und Verwandten. Allerdings sollte man sich nicht nur auf solche Quellen verlassen, denn es handelt sich um subjektive Einschätzungen von einem Berufsweg bzw. Studiengang meistens an einer Universität und ist nicht auf alle Studiengänge bzw. Universitäten ausdehnbar. Trotzdem ist es extrem hilfreich, um einen ersten Einblick zu gewinnen und die eigene Entscheidung voranzutreiben. Solche Einschätzungen können Gold wert sein, denn sie sind explizit und unverfälscht. Viele Fragen können auch so geklärt werden, z.B. wie gut ein bestimmter Studiengang ankommt, als wie schwer er empfunden wird oder worüber man auch alternativ nachdenken könnte (mir an diesem Punkt besonders deutlich vor Augen: Pharmazie und Biotechnologie (und eigentlich würde ich auch Biotechnische Chemie in Ilmenau dazuzählen). Diese zwei (bzw. drei) Studiengänge sind sich untereinander doch sehr ähnlich und machen einen Wechsel (bei manchen ist das erstrebsam) sehr leicht.)

Auch praktisch finde ich Internetseiten und Zeitschriften, die aufschlüsseln, welcher Beruf was verlangt, mit welchem Studiengang (bei Ausbildungen ist es meistens klarer) man was werden kann und an welchen Universitäten welcher Studiengang angeboten wird (und wo welcher Studiengang am besten ist). An dieser Stelle kann ich die "Standardliteratur" für solche Dinge empfehlen, nämlich den "Zeit-Studienführer" und das Buch "Studien- & Berufswahl" der Bundesagentur für Arbeit empfehlen. In beiden sind auch viele meiner Tipps aufgeschlüsselt, weil ich sie selber beide genutzt habe.

Für mich nicht entscheidend, für andere aber schon, ist die Frage: Welche Aufstiegschancen habe ich? Und vor allem: Wie viel kann ich am Ende verdienen? Für mich sind das eher Faktoren, die nebensächlich sind, aber man sollte sie nicht ganz aus den Augen lassen. Und auch an dieser Stelle wieder: Soweit ich weiß, verdient man nach dem Studium mehr als nach einer Ausbildung. Das sei nur mal so dahin gestellt.

An dieser Stelle ein gut gemeinter Rat von mir: Wisst vor der 10. Klasse schon, was ihr werden bzw. was ihr studieren bzw. in welche Richtung ihr euch spezialisieren wollt. Der Grund: Es kommt sehr blöd, wenn man ein Fach abwählt, dass man im Studium braucht. Ich habe diesen Fehler begangen (wobei mein Pech war, dass wir eine Naturwissenschaft abwählen mussten und ich sowohl Mathe als auch Physik als auch Chemie als auch Biologie im Studium brauche) und habe es bitter bereut. Zwar bieten Universitäten für solche Fälle Vorkurse an (manchmal direkt, manchmal über die Vhs, da müsst ihr euch vorher kundig machen), aber es trotzdem nicht das selbe, wenn man den Stoff in zwei Jahren behandelt oder in vier Wochen (oder auch zwei, kommt immer darauf an) zusammengepackt. Man kann das Fach zwar trotzdem studieren, aber man ärgert sich hinter auch selbst. Glaubt mir.

Mit diesen Schritten sollte man ungefähr an dem Punkt angelangt sein, an dem man eine grobe Richtung bzw. eine ungefähre Vorstellung von dem hat, was man werden möchte. Übrigens wollte ich erwähnen, dass mich niemand irgendwie dafür bezahlt, dass ich bestimmte Sachen erwähne oder gut dastehen lasse. Das sind alles meine persönlichen Erfahrungen, Empfindungen und Empfehlung. Ich mache für heute an diesem Punkt Schluss, der zweite Teil wird aber bald folgen und nicht wieder so lange auf sich warten lassen wie der Erste. Großes Indianerehrenwort.
Sollten euch noch einzelne Punkte einfallen, über die ich noch nicht geschrieben habe und die eurer Meinung nach unbedingt in diesen Post gehören (es sei denn sie werden in Teil 2 stehen), dann hinterlasst mir doch bitte einen Kommentar, damit ich weiter ergänzen kann. Außerdem wüsste ich gerne, wie ihr meinen Post (bzw. später die Post-Serie) findet und ob er (sie) hilfreich ist. Ich habe nicht viel Erfahrung mit dieser Art Post und wüsste gerne, wie er ankommt, wie gut er ist und was noch verbessert werden kann.
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.
Eure Skylife