Mittwoch, 6. Juli 2016

Montagsfrage: Liest du auch Leseproben, um zu entscheiden, ob du ein Buch liest oder entscheiden nur Titel und Klappentext?

Und wieder sind wir eine (Ferien-)Woche später. Und ich habe es wieder nicht geschafft, die dieswöchentliche Montagsfrage pünktlich zu beantworten. Doch trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Also, Vorhang auf!

Liest du auch Leseproben, um zu entscheiden, ob du ein Buch liest oder entscheiden nur Titel und Klappentext?


Mit den Leseproben ist das so eine Sache. Zum einen horte ich sie teilweise ohne Sinn und Verstand. Auch, weil sie eine gute, kurze Lektüre darstellen. Auch, weil man durch sie manchmal gerade erst auf den Geschmack eines bestimmten Buches kommt. Zum anderen sind sie mir aber auch vollkommen egal.

Meistens ist es für mich vollkommen egal, ob ich zu einem Buch die Leseprobe kenne. Ich bin ein Mensch, der vor allem nach Genre und Inhalt/Klappentext kauft. Weshalb es mich jedes Mal ziemlich aufregt, wenn auf der Rückseite eines eingeschweißten Buches nur Meinungen zu diesem stehen. Leseproben spielen dabei so gut wie keine Rolle. Ich glaube, es gibt nur ein oder zwei Bücher, die ich gelesen habe und zu denen ich vorher eine Leseprobe kannte. Also nein, ich kaufe (so gut wie gar) nicht nach Leseproben.

Wie seht ihr das? Wenn ihr auch antworten wollt, dann schaut doch hier im Originalpost von Buchfresserschen vorbei. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.
Eure Skylife

Kommentare:

  1. Seit ich sie nach einer Buchmesse in eine Ecke legte und sie auch ein halbes Jahr später noch da waren, arbeite ich sie immer druch und werfe sie weg.

    Ich gebe auf Meinungen auf Büchern ohnehin nix - das steht dort nur zu Werbezwecken :-)

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    1. Ja, das geht mir ganz ähnlich. Es werden einfach immer mehr Leseproben, ohne dass man sie liest. Da ist deine Taktik durchaus sehr gut geeignet.

      Naja, ob die direkt bezahlt werden dafür, dass sie irgendwas sagen, was dann jemand abdrucken kann, bezweifele ich. Aber es soll wohl Studien geben, die belegen, dass durch Autoren- oder Zeitschriftenmeinungen auf der Rückseite eines Buches die Verkaufszahlen steigen. Naja, wie gesagt, mich stört das eher.

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    2. Ich denke, bezahlt werden sie nicht. Aber man muss unterscheiden: Der Otto-Normal-Leser, der neben der Arbeit liest, um sich abzulenken und in neue Welten einzutauchen, der teilweise intuitiv kauft und nicht (immer) so kritisch ist, der lässt sich von solchen "Qualitätsurteilen" leiten - es gibt einem Sicherheit, wenn man weiß, dass namenhaften Leute das Buch mögen.

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    3. Da hast du wohl unbestritten recht

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